Jantscher heiß auf Kasachen

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Jantscher heiß auf Kasachen

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Moskau-Legionär hofft auf Einsatz im "Rückspiel" und will unbedingt 3 Punkte.

Jakob Jantscher könnte einer jener Spieler sein, die aufgrund der von Teamchef Marcel Koller angekündigten Rotation im Fußball-WM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan am Dienstag im Happel-Stadion neu in die ÖFB-Mannschaft kommen. "Es wird sicher Veränderungen geben, die Frage ist nur wo und wie viele", sagte der Coach.

Hoffen auf Einsatz
Jantscher hofft nun, dass diese Ankündigung auf ihn gemünzt ist. "Gefühl habe ich zwar keines, aber ich versuche mich im Training aufzudrängen und bin sicher bereit, so wie alle anderen Spieler auch", erklärte er.

Nach der enttäuschenden Nullnummer am Freitag in Astana ist der Steirer nach eigenen Angaben "heiß" auf das zweite Duell mit den Kasachen. "Das 0:0 war sicher nicht das, was wir uns erwartet haben. Ich glaube aber, wir werden am Dienstag eine gute Leistung zeigen und hoffentlich drei Punkte holen."

Schnelles Tor muss her
Der 23-Jährige ärgert sich noch immer über die Art und Weise, wie das 0:0 am Freitag zustande kam. "Die Kasachen haben das ganz gut gemacht. Je länger das Spiel gedauert hat, desto ungeduldiger sind wir geworden, und sie haben immer mehr Zeit geschunden. Deshalb würde ein schnelles Tor vieles einfacher machen", erklärte Jantscher.

Fans sollen Team vorwärtspeitschen
Diesmal seien die Voraussetzungen aber gänzlich andere. "Wir spielen zu Hause vor vielen Zuschauern, da wollen wir einiges zeigen." Sollte es wieder nichts mit einem Sieg über die Nummer 147 der Weltrangliste werden, hätte dies im Kampf um eine WM-Teilnahme äußerst negative Folgen. "Die Qualifikation geht zwar noch eine schöne Zeit lang, aber drei Punkte wären schon wichtig, damit wir mit Selbstvertrauen in die nächsten Partien gehen können."

Mit dem Siegzwang hat Jantscher nach eigenen Angaben keine Probleme. "Eine gewisse Anspannung ist da, und das ist auch ganz gut so. Aber ich glaube nicht, dass großer Druck auf uns lastet", betonte der Flügelspieler, der sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite zum Einsatz kommen könnte. "Ob links oder rechts ist egal, ich wechsle auch bei Dynamo Moskau die Seiten", erzählte der zwölffache ÖFB-Internationale (1 Tor).

"Schon weiterentwickelt"
Den Transfer in die russische Hauptstadt hat Jantscher bisher nicht bereut. "Der Schritt war vom Sportlichen und von der Persönlichkeit her groß. Doch ich habe mich gut eingewöhnt und glaube auch schon ein bisschen weiterentwickelt", sagte der Ex-Salzburger und schwärmte von einer starken Liga mit starken Kickern sowie guten Spieler-Kollegen bei Dynamo.

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