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Jetzt wehrt sich Marko Arnautovic

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Arnautovic: „Da wird aus einer Ameise ein Elefant gemacht!“

ÖSTERREICH: Herr Arnautovic, sind Sie derzeit wirklich der faulste Fußballprofi?
Marko Arnautovic: Nein! Die Berichte der letzten Wochen sind ein völliger Unsinn. Ich habe mir nichts zus Schulden kommen lassen. Es wird aus einer Ameise ein Elefant gemacht.
ÖSTERREICH: Doch bei Werder Bremen sollen Sie nach dem lustlosen Auftritt beim 1:5 im Test gegen Fulham vor dem Rauswurf stehen!
Arnautovic: Davon habe ich aber nichts gehört. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Trainer Thomas Schaaf und Manager Klaus Allofs. Die letzten drei Wochen der Vorbereitung habe ich hart trainiert. Ich bin überzeugt davon, dass ich mich in die Startelf bei Werder spielen kann. Ich werde Gas geben und meine Kritiker eines Besseren belehren.
ÖSTERREICH: Doch Kapitän Thorsten Frings meinte zuletzt, Sie seien „arrogant und eigenwillig!“
Arnautovic: Wir werden das intern in der Mannschaft besprechen. Dazu will ich jetzt nicht mehr sagen.
ÖSTERREICH: Bei Inter Mailand waren Sie zumeist nur auf der Bank. Fürchten Sie nicht, in Bremen ein ähnliches Schicksal zu erleiden?
Arnautovic: Die Konkurrenz im Sturm ist groß. Es wird natürlich nicht einfach. Aber ich habe die Qualität, in der deutschen Bundesliga Stammspieler zu werden.
ÖSTERREICH: Glauben Sie, die vergangenen Schlagzeilen können Ihr Spiel mit der U-21 heute gegen Weißrussland negativ beeinflussen?
Arnautovic: Überhaupt nicht! Ehrlich gesagt, lässt mich das völlig kalt. Ich konzentriere mich nur auf mich. Auf dem Rasen werde ich die richtige Antwort geben. Heute lasse ich meine Beine sprechen.
ÖSTERREICH: Die U-21 spielt bei der EM-Quali um den Sieg in Gruppe zehn. Was macht euch so stark?
Arnautovic: Wir verfügen überhaben viele erfahrene Spieler im Kader. Ich war unter anderem sogar schon im Champions-League- Finale.

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