Österreich - Moldawien

WM-Qualifikation

2:0 - Team glanzlos zum Pflichtsieg gegen Moldawien

Unser ÖFB-Team feiert drei mühevolle Punkte in der WM-Qualifikation. 2:0-Pflichtsieg gegen Moldawien.

Chisinau. Österreich feiert in Moldawien einen Pflichtsieg, lässt beim 2:0 gegen den Weltranglisten-175. aber vieles vermissen. Für das Führungstor in Chisinau sorgte Baumgartner kurz vor Seitenwechsel, im Finish traf Arnautovic zum 2:0. In der Tabelle macht Österreich mit den drei Punkten einen Platz gut, ist nun Dritter, jedoch weiter fünf Zähler hinter Leader Dänemark.

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Drohne blieb lange das einzige Highlight

Erst verpasste die Tonanlage bei der Hymne ihren Einsatz, dann tauchte plötzlich eine Drohne im Stadional Zimbru auf. Nichts ging mehr, die Spieler wurden retour in die Kabinen geschickt. Erst mit einer halben Stunde Verspätung pfiff Referee Tierney das Spiel an. Eines, dass Alaba und Dragovic zu Beginn von der Bank aus sahen. Und erlebten, wie Österreich tonangebend, gegen ein defensives Bollwerk aber ideenlos loslegte. Der Beleg: Nach 15 Minuten gab es 69 Prozent Ballbesitz, aber keinen Torschuss. Gefährlich war einzig Baumgartner: Erst köpfte er drüber (20.), dann zielte er zu zentral (33.).

Unser Team wurde zielstrebiger – doch Kapitän Arnautovic hatte sein Visier nicht ideal eingestellt: Sowohl in Minute 37 als auch 41 schoss er aus guter Position drüber. Als alle auf den Pausenpfiff warteten, klingelte es: Arnautovic legte ab für Baumgartner, der zog aus 20 Metern trocken ab – 1:0 (45.).

Österreichs Offensive ein Schatten seiner selbst

Auch das erste Teamtor außerhalb des Strafraums seit über zwei Jahren verschaffte unserem Team jedoch nicht die erhoffte Leichtigkeit. Auch nach Seitenwechsel fehlten Präzision und der Zug zum Tor, ließ Österreich vieles vermissen. Teamchef Foda regierte, brachte Kara und Schöpf (62.). Hinteregger probierte es in Minute 69 mit einem Gewaltschuss – drüber. Dann schossen Kara (71.) und Baumgartner (73.) vorbei, köpfte Hinteregger drüber (76.). Alles nicht zwingend genug!

Im Finish kam dann auch Alaba zu seinem Einsatz, Demir blieb hingegen auf der Ersatzbank. Von dort aus bekam der Barca-Kicker zumindest noch ein Highlight zu sehen: Alaba bediente Arnautovic, der stellte mit seinem 28. Teamtor auf 2:0 (94.). Ein Pflichtsieg – mehr nicht. Weiter geht es schon am Samstag auswärts gegen Israel.