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Staatlich organisiertes Doping

Doping-Vorwürfe: Russland weist alles zurück

Russlands WM-Cheforganisator weist Berichte als "erfunden" zurück.

Russlands WM-Cheforganisator Alexej Sorokin hat Berichte über Doping-Vorwürfe gegen das russische Team von der Fußball-WM 2014 als absichtlich falsch bezeichnet. "Es ist sehr bizarr, dass dies jetzt aufkommt", sagte Sorokin am Montag in St. Petersburg. "Es ist klar, dass das absolut erfundene News sind."

   Einem Bericht der englischen "Mail on Sunday" zufolge könnte die Sbornaja in den Skandal um staatlich organisiertes Doping verstrickt sein. Demnach sollen alle 23 Spieler von der WM 2014, darunter fünf Akteure vom aktuellen Confed Cup, und elf weitere Fußballer im Zuge der WADA-Untersuchungen von Sonderermittler Richard McLaren auf einer Liste mit 1.000 Athleten stehen.

   "Ungeachtet der Anschuldigungen in einem Bericht gibt es klare Testergebnisse. Das ist das Wichtigste. Warum sollten wir Anschuldigungen kommentieren, die auf der Basis von unglaubwürdigen Zeugen auftauchen", sagte Sorokin. "Wir sehen das nicht als ernsthafte Angelegenheit an." Der Fußball-Weltverband (FIFA) hatte Ermittlungen gegen Spieler aus Russland bestätigt, aber offengelassen, gegen wen sich diese genau richten.