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Leverkusen vereitelt Dortmund-Meisterparty

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Der FC Bayern rutscht nach einem 1:1 in Frankfurt auf Platz 4.

Bayer Leverkusen hat die Meisterparty von Borussia Dortmund in der deutschen Fußball-Bundesliga zumindest um eine Woche verschoben. Die Leverkusner besiegten 1899 Hoffenheim am Samstag nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1 und haben damit drei Runden vor Schluss noch die theoretische Chance, die Dortmunder einzuholen. Der Tabellenführer gastierte am Samstagabend (18.30 Uhr) bei Schlusslicht Borussia Mönchengladbach.

Der Isländer Gylfi Sigurdsson hatte die Hoffenheimer, bei denen David Alaba durchspielte und Andreas Ibertsberger krankheitsbedingt fehlte, in Führung gebracht (28.) und wenig später auch noch die Stange getroffen (38.). Danach drehten ein Kopftor des Tschechen Michal Kadlec (40.) und ein Abstauber des Chilenen Arturo Vidal (51.) aber die Partie. Bei einem Spiel mehr lagen die Leverkusner damit vorerst fünf Punkte hinter Dortmund.

Bayern München erlitt im Kampf um einen Qualifikationsplatz für die Champions League einen Rückschlag. Der Rekordmeister musste sich ohne den gesperrten Superstar Arjen Robben in Frankfurt mit einem 1:1 geschlagen geben. Den Punkt stellte Mario Gomez erst in der 89. Minute mit seinem 23. Saisontor per Elfmeter sicher. Die Bayern liegen dennoch einen Zähler hinter Hannover 96 nur auf Platz vier, der lediglich zur Europa League berechtigt.

In der unteren Tabellenhälfte machten die Österreicher-Clubs VfB Stuttgart, 1. FC Kaiserslautern und Werder Bremen mit Siegen wichtige Schritte in Richtung Klassenerhalt. Stuttgart setzte sich auch dank zweier Assists von Martin Harnik beim Hamburger SV mit 3:0 durch. Der ÖFB-Teamspieler legte beide Tore von Cacau auf. In der Anfangsphase spitzelte er ihm den Ball in den Lauf (6.), im Finish bediente er ihn mustergültig per Querpass (88.). Dazwischen hatte Christian Gentner getroffen (78.).

Kaiserslautern siegte mit Erwin Hoffer in der Startformation dank eines Tores von dessen Sturmpartner Srdjan Lakic (42.) überraschend mit 1:0 auf Schalke. Für die nicht in Bestbesetzung angetretenen Gelsenkirchner ging die Generalprobe für das Halbfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag zu Hause gegen Manchester United damit ordentlich daneben.

Werder Bremen drehte sein Spiel bei St. Pauli dank eines Doppelschlages von Claudio Pizarro (73., 74.), siegte nach 0:1-Rückstand noch 3:1. ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic kam nicht zum Einsatz, schmorte 90 Minuten auf der Bank. Dennoch durften sich die Werderaner praktisch über den Klassenerhalt freuen. Jeweils neun Punkte hat Bremen als Tabellenelfter auf den 16. Wolfsburg (ein Spiel weniger) und den 17. St. Pauli gut. Einen Zähler hinter Werder folgt Kaiserslautern, zwei Punkte dahinter Stuttgart.

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