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Schweiz

"Linz fehlt die Intelligenz"

Schweizer Schiri-Boss fällt hartes Urteil über ÖFB-Legionär Roland Linz.

Roland Linz stürmt erst seit dieser Frühjahrssaison für die Grasshoppers Zürich - trotzdem flog er schon zwei Mal mit Gelb-Rot vom Platz. Völlig unverständlich für Luigi Ponte, Boss der Schweizer Schiedsrichter. Zuletzt passierte dies im Spiel gegen Young Boys Bern: Linz wurde von seinem Gegenspieler zuerst drei Mal ordentlich "abgeklopft", am Schluss sah der Stürmer wegen einer Schwalbe zum zweiten Mal Gelb und flog vom Platz.

Ponte: "In der Schweiz gibt es für die Spieler weniger Spielraum als in Österreich. Die Schiedsrichter pfeifen hier viel genauer und exakt nach Regelbuch. Als Profi sollte Linz das wissen."

Zugleich nahm Ponte den Österreicher aber auch in Schutz: "Der Platzverweis gegen Linz ist ein Witz", nimmt Ponte Bezug auf die nicht geahndete überharte Gangart seines Gegenspielers Portillo. Die Schuld daran gibt Ponte jedoch nicht dem Referee, sonden seinen Assistenten. Ponte: "Der Assistent gibt dreimal das Foulspiel von Portillo nicht. Das ist ja wahnsinnig."

Linz hat davon trotzdem nichts, muss das nächste Spiel von der Tribüne aus verfolgen.

Keine Lizenz
Dem Schweizer Fußball-Erstligisten Grasshoppers Zürich, Verein von Stürmer Roland Linz, ist als einzigem Club der Liga die Lizenz für die kommende Saison vorerst verweigert worden. Der Schweizer Rekordmeister hatte bereits vor zwei Jahren in erster Instanz keine Spielbewilligung für die "Axpo Super League" erhalten. Die Liga verweigerte die Erteilung der Lizenz, weil sie noch Informationen zum letztjährigen Verlust benötigt. Die Grasshoppers können innerhalb von fünf Tagen gegen den Entscheid der Lizenzkommission Einspruch erheben.