Malanda: Tot wegen Handykabel

Todesursache geklärt

Malanda: Tot wegen Handykabel

Der Star des Vfl Wolfsburg verstarb im Jänner bei einem Autounfall.

Der tragische Tod von Junior Malanda (20) vor rund neun Monaten ist offenbar geklärt. Der belgische Jungstar, der beim Vfl Wolfsburg spielte, starb, weil er sich nach einem Handykabel bückte. So steht es zumindest in der Anklage der Staatsanwaltschaft Bielefeld.

Malanda war in einem VW Touareg (am Steuer Antrhony D'Alberto/ selbst Profi und Freund von Malanda) am Weg zum Flughafen Braunschweig, wo er mit den Wölfen ins Trainingslager nach Südafrika fliegen sollte. "Bei Starkregen und Sturmboen fuhr der Geländewagen Tempo 120. An der Unfallstelle gilt bei Nässe ein Tempolimit von 80", erklärt Staatsanwaltschaft Christoph Mackel.

D'Alberto verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Der SUV flog über die Leitplanke und überschlug sich, Malanda wurde aus dem Auto katapultiert und prallte gegen einen Baum. Er war auf der Stelle tot.

Der Belgier war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht angeschnallt, weil er den Gurt öffnete, um nach einem Handykabel zu suchen, das er in einer Tasche im Fußraum hatte.

Anthony D'Alberto drohen wegen fahrlässiger Tötung bis zu fünf Jahre Haft.