Harnik casht jetzt 2 Millionen Euro

Star in Stuttgart

Harnik casht jetzt 2 Millionen Euro

2 Tore, 1 Assist gegen Freiburg: Stuttgart-Legionär Harnik in der Form seines Lebens.

Martin Harnik trumpft in der deutschen Fußball-Bundesliga weiter auf. Der österreichische Teamspieler hat in den jüngsten vier Partien für den VfB Stuttgart nicht weniger als sieben Tore und einen Assist beigesteuert. "Harnik hat eine Hochphase", lobte Trainer Bruno Labbadia den Offensivspieler nach dem 4:1-Heimsieg gegen den SC Freiburg.

Geld schießt doch Tore
Und ganz nebenbei bestätigt Harnik auch das Motto "Geld schießt Tore". Denn: Im Jänner verlängerte der Vfb mit Harnik vorzeitig bis 2016 - statt 800.000 Euro casht er jetzt zwei Millionen pro Jahr!

Sarkasmus
Gegen das Tabellen-Schlusslicht erzielte Harnik die Tore zum 1:0 und 4:1, und er legte das 2:0 auf. "Es ist schön, wenn es gerade bei mir so gut läuft", sagte Harnik, den die vorübergehende Verbannung auf die Bank vor einigen Wochen immer noch wurmt. "Ich glaube auch, dass ich am nächsten Wochenende wieder von Beginn an auflaufen kann. Ich habe heute ja die Argumente dazu geliefert", meinte der 24-Jährige vor dem Match am Samstag in Hamburg.

Davor ist Harnik aber noch für Österreichs Nationalmannschaft am Mittwoch in Klagenfurt im freundschaftlichen Länderspiel gegen Finnland im Einsatz.

Wieder im "Team der Runde"
Harnik wurde vom Fachmagazin "kicker" nach seinem Doppelpack-Auftritt zum insgesamt dritten Mal in dieser Saison in das Team der Runde gewählt.

Der 24-Jährige erhielt die Note 1,5. Harnik ist mit seinen sieben Treffern seit der Winterpause, die er allesamt in den jüngsten vier Spielen erzielt hat, der beste Rückrunden-Torschütze der Liga.

Top 10 in der Scorerliste
Mit 19 Punkten (13 Tore und 6 Assists) liegt der gebürtige Hamburger auf Rang acht der Scorerliste. "Ich genieße einfach den Moment und hoffe, weiter so erfolgreich zu sein. Am wichtigsten sind aber nicht meine Tore oder Vorlagen, sondern dass ich der Mannschaft helfen kann", sagte Harnik.

Ebenfalls gut bewertet wurde David Alaba (2,5) nach dem 2:0-Heimsieg von Bayern München gegen Schalke 04. Verlierer Christian Fuchs wurde mit einem Vierer bewertet.

Emanuel Pogatetz erhielt nach Hannovers 1:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund einen Dreier. Zlatko Junuzovic und der in der 56. Minute eingewechselte Marko Arnautovic mussten sich nach Werder Bremens 0:1-Heimniederlage gegen Nürnberg jeweils mit einem Vierer zufriedengeben.

Rehhagel-Debüt ging daneben
Gründlich misslungen ist für Otto Rehhagel das erste Match als Trainer von Hertha BSC. Die seit 489 Minuten torlosen Berliner unterlagen in Augsburg 0:3. "Ich habe sehr schlecht geschlafen und ich denke, auch die Mannschaft hat schlecht geschlafen", meinte der 73-Jährige am Sonntag.

"Es gibt nur eine Möglichkeit, den Seelenfrieden wieder herzustellen: Im nächsten Spiel müssen wir alles unterlassen, was wir am Samstag falsch gemacht haben", meinte Rehhagel. "Wir haben eindeutig das Problem, Tore zu schießen. Aber auch die Abwehr muss sicherer stehen. Mit einem 0:0 wären wir zufrieden gewesen", fügte der Routinier hinzu.

Hertha-Kapitän selbstkritisch
 "Da können drei Otto Rehhagel auf der Bank sitzen und Jose Mourinho noch dazu - wenn wir so weiterspielen, dann kann uns keiner helfen", nahm Hertha-Kapitän Andre Mijatovic sich und seine Spielerkollegen in die Pflicht. Am Samstag trifft Rehhagel mit Hertha auf seinen langjährigen Arbeitgeber Werder Bremen.

Bremen-Goalie machte Nürnberg heiß
Die Bremer kassierten eine 0:1-Heimniederlage gegen Nürnberg. Das tat vor allem Tormann Tim Wiese weh, denn dessen boulevardeske Steilvorlage nahmen die Nürnberger dankend an. Auf einen Bremer Kantersieg mit fünf Toren hatte der Keeper mit dem ausgeprägten Selbstbewusstsein getippt und den Gegner damit erst so richtig heiß gemacht. "Man sollte als Nationaltorwart nicht in einer Zeitung mit vier Buchstaben einen 5:0-Sieg voraussagen", kommentierte Nürnbergs Raphael Schäfer Wieses Aussagen amüsiert.

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