Moniz ist in Salzburg längst angezählt

Krise

Moniz ist in Salzburg längst angezählt

Bullen kommen nicht vom Fleck. Moniz in der Kritik. Und die Gegner lästern!

Armselig, was der Liga-Krösus (Jahresbudget knapp 45 Millionen Euro) im Moment zeigt. Nur zwei Punkte aus den vergangenen fünf Meisterschaftsspielen -wenn die Bullen nicht bald die Kurve kratzen, wird 's für Trainer Ricardo Moniz verdammt eng. Nach dem 1: 1 gegen Ried wirkte er dünnhäutig und mitgenommen.

Rätselraten
Alle rätseln, wie Klubchef Didi Mateschitz (investierte seit 2005 rund 350 Millionen Euro) reagiert, falls sich die Krise noch mehr zuspitzt. Er hatte auch bei Huub Stevens lange zugesehen -und ließ den Starcoach dann über Nacht entsorgen ...

Moniz sagt: "Ich bleibe ruhig und versuche, Druck von meinen Spielern zu nehmen." Und er meint: "Ich brauche keine Rückendeckung." Wirklich nicht?

Kritik
Heinz Hochhauser ist seit Wochen unzufrieden, spart nicht mit Seitenhieben. Der Sportdirektor: "Das stimmt so nicht. Ich kritisiere Ricardo nicht, sondern gebe ihm lediglich ein Feedback. Von den Medien wird zu viel hineininterpretiert."

Unverständlich
Nach dem Ried-Match beklagten die Bullen ihre Ausfälle und Jakob Jantschers Ausschluss. Für Ried-Manager Stefan Reiter unverständlich: "Ich kann diese Jammerei nicht mehr hören. Salzburg hat einen Topkader und tolle Rahmenbedingungen. Da sind ständige Ausreden fehl am Platz."