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Pariasek-Sager im ORF: Jetzt spricht Foda

Neo-Teamchef äußert sich im Gespräch mit oe24.TV zum Franco-Sager.

"Die Franco-Ära begann also in Spanien", mit diesem Spruch über Teamchef Franco Foda sorgte ORF-Moderator Rainer Pariasek in der Sendung "Sport am Sonntag" für Wirbel. Unter der "Franco-Ära" versteht man in Spanien die blutige Diktatur von Ende der 1930er-Jahre bis 1977 unter Francisco Franco.

Ein Wortspiel, das nach hinten losging, mit dem Pariasek sogar seine Vorgesetzten vergrämte. Sportchef Hans Peter Trost möchte nun dessen "Geschichtsbewusstsein intern schärfen lassen". Die Anspielung auf die Terror-Herrschaft fand er wenig lustig. Er hielt fest, dass er "den völlig unangebrachten Satz im Namen des ORF-Sports bedauert".

Pariasek hatte einen Bericht über das ÖFB-Trainingscamp im spanischen Marbella mit dem skandalösen Sager eingeleitet. Es war Fodas erster Lehrgang als Teamchef. Aber was sagt der Deutsche, der sich im neuen Talk FELLNER! LIVE auf oe24.TV als politisch Interessierten charakterisierte, dazu?

Foda nimmt es gelassen

"Ich bin mittlerweile in einem Alter, in dem ich nicht alles auf eine Goldwaage lege", so Foda gelassen. Er witzelte: "Pariasek hat wahrscheinlich meinen Nachnamen einfach nur vergessen. Das war wohl das Problem. Ansonsten hat mich das wenig bewegt."

Das Gespräch mit ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner fand am Mittwoch in Graz statt. Foda ist noch bis Jahresende Trainer beim SK Sturm.