Rapid zerlegt LASK Juniors 7:0

ÖFB-Cup: Salihi-Festspiele in Linz

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ÖFB-Cup Rapid LASK Amateure
© TZ ÖSTERREICH / Schwarzl
Nach der Pause schlug Rapid-Star Salihi gleich dreimal mit dem Kopf zu.
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Cup

Die restlichen Favoriten gaben sich keine Blöße
Die restlichen Favoriten gaben sich hingegen keine Blöße. Meister und Champions-League-Anwärter Sturm Graz feierte einen glatten 4:0-(2:0)-Erfolg beim Landesligisten SV Grödig 1b. Routinier Mario Haas brachte die "Blackies" vor 1.400 Zuschauern in der Untersbergarena bereits in der neunten Minute per Kopf in Führung, Andreas Hölzl (27.) sorgte noch vor der Pause für das 2:0. Den dritten Treffer steuerte Stefan Stangl (78.) bei, ein Eigentor von Gregor Bös (86.) brachte den Endstand.

Überzeugende Siege von Rapid und Admira
Noch überzeugender fielen die Siege von Rapid und Admira aus. Der Rekordmeister und Bundesliga-Spitzenreiter aus Hütteldorf, der in Pflichtspielen noch immer ohne Gegentor ist, schoss die LASK-Amateure gleich mit 7:0 (3:0) aus dem Linzer Stadion, wobei sich Hamdi Salihi (24., 31., 47., 52., 61.) gleich fünfmal in die Schützenliste eintrug. Rene Gartler besorgte das 3:0 (34.) und den Endstand (84.). Matchwinner für die Admira beim 6:1-(3:0)-Triumph vor 2.000 Zuschauern bei Vorwärts Steyr war Philipp Hosiner mit vier Treffern (45., 65., 68., 79.), nachdem Patrik Jezek (7.) und Froylan Ledezma (27.) die Niederösterreicher mit 2:0 in Front gebracht hatten.

Auch Wacker Innsbruck mühelos weiter
Auch Wacker Innsbruck kam mit einem 4:0 (2:0) über Hellas Kagran locker weiter. Marco Kofler (12.), Lukas Hinterseer (27., 64.) und Marcel Schreter (54.) stellten vor 1.400 Fans den Erfolg der Tiroler sicher. Mattersburg hatte da beim 3:1-Erfolg über Kapfenbergs Amateure härter zu kämpfen. Patrick Bürger (26.), der kurz vor der Pause einen Foulelfer verschoss, und Thorsten Röcher (45.) brachten die Burgenländer 2:0 in Front, doch Ivica Lucic (66.) machte die Partie mit seinem Anschlusstreffer noch einmal spannend, bis Manuel Seidl den 3:1-Endstand (86.) fixierte.

Bregenz ohne Chance im Ländle-Derby
Die meisten Zuschauer lockte am Samstag das "Ländle-Derby" an. Der SC Bregenz hatte aber trotz lautstarker Unterstützung von 2.500 Fans im Casino-Stadion gegen Cup-Finalist SC Austria Lustenau keine Chance und musste sich nach Treffern von Marco Miesenböck (30.) und Dominik Rotter (71.) verdient 0:2 (0:1) geschlagen geben. Zum Abschluss der ersten Runde steht am Sonntag Titelverteidiger Ried in Gratkorn auf dem Prüfstand, Vizemeister Salzburg gastiert beim ASV Baumgarten und Rekordsieger Austria Wien bei den Amateuren der Admira.

Bundesligist Wiener Neustadt verabschiedet sich aus dem Cup
Mit dem SC Wiener Neustadt hat sich am Freitagabend der erste Bundesligist aus dem ÖFB-Cup verabschiedet. Die Niederösterreicher mussten sich in der 1. Runde den in der Regionalliga Ost engagierten Rapid Amateuren überraschend 0:1 (0:0) geschlagen geben. Lukas Grozurek erzielte vor 850 Zuschauern im Hanappi-Stadion in der 84. Minute den Goldtreffer für den "Underdog".

Der Stürmer traf aus spitzem Winkel mit einem Traumtor, nachdem sich die beiden Teams in den zweiten 45 Minuten einen offenen Schlagabtausch geliefert hatten. Die von Peter Stöger trainierten Neustädter kassierten nach dem 0:3 in der Liga gegen die Admira bereits die zweite empfindliche Niederlage binnen einer Woche. Dabei ging der Bundesligist in Wien mit fast stärkster Formation aufs Feld.

Austria-Amateure schießen Vienna aus dem Cup
Neben den Amateuren von Rapid überraschten auch ihre violetten Liga-Kollegen. Die Austria Amateure beförderten die Vienna im heimischen Horr-Stadion mit einem 4:0-(2:0)-Heimsieg aus dem Bewerb. Srdan Spiridonovic (21., 73.), Martin Harrer (32.) und Alexander Frank (77.) trafen für die Favoritner.

Die Elf von Ivica Vastic - der Ex-Teamspieler hatte seine Karriere in Österreich bei der Vienna gestartet - war dem Erste-Liga-Club in allen Belangen überlegen. Die aufgrund Verletzungen ersatzgeschwächte Vienna, die in der Vorsaison immerhin im Cup-Viertelfinale gestanden war, verlor im Finish auch noch Mario Kröpfl mit der Gelb-Roten

Auch Erstligist Sankt Pölten out

Nach der Vienna verabschiedete sich aus der Erste Liga auch der SKN St. Pölten bereits im ersten Cup-Auftritt. Die Niederösterreicher mussten sich Landesligist ASC Götzendorf 2:3 (1:2) geschlagen geben. Die "Wölfe" gingen in Götzendorf zwar durch Brandl (12.) in Führung, wähnten sich aber als zu sicher - und gingen schließlich als Verlierer vom Platz.

Egger (33.) und Reitprecht (43.) drehten die Partie noch vor der Pause. St. Pölten glich durch ein Eigentor zwar noch einmal aus, ehe Reitprecht mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend in der 90. Minute zum Matchwinner für die Hausherren wurde.

LASK musste zittern
Mit dem LASK hatte auch ein dritter Club der Erste Liga lange große Probleme. Nach einem 2:2 nach 90 Minuten setzte sich der Bundesliga-Absteiger bei den in der Regionalliga kickenden Amateuren von SK Sturm Graz in der Verlängerung dank Glück und Routine aber doch noch klar mit 5:2 durch. Während bei den favorisierten Siegern Trainer Walter Schachner zufrieden sein durfte, hatte sein Sohn Alexander als Tormann der Grazer gute, aber auch schlechte Momente.

Keine Mühe für Kapfenberg
Keine Mühe hatte der Kapfenberger SV beim Wiener Stadtligisten Post SV. Der in der Vorsaison bis ins Halbfinale vorgestoßene Bundesligist siegte in Wien 3:0. Negativer Höhepunkt für Kapfenberg war jedoch die Rote Karte gegen Kröpfl nach einer Schiedsrichter-Beleidigung

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