Rapid: Schulte legt los

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Rapid: Schulte legt los

An seinem ersten Arbeitstag in Wien versprühte Sportdirektor Tatendrang.

„Ich freue mich auf den SK Rapid, auf die neue Aufgabe und auf Wien“, sagt Helmut Schulte (55) über seine Mission. „Ich arbeite prinzipiell sehr gerne in Vereinen, in denen man Leidenschaft lebt. Da bin ich hier an der richtigen Adresse!“

Gestern traf Schulte zu seinem ersten „echten“ Arbeitstag in der Geschäftsstelle in der Keißlergasse 3 in Wien-Hütteldorf ein. Sein Büro wird er allerdings im Happel-Stadion beziehen, um näher bei der Mannschaft zu sein, die im Prater trainiert.
Viel Zeit zur Eingewöhnung bleibt nicht. Schon während der vergangenen Tage führte Schulte viele Telefonate – u.a. mit Coach Peter Schöttel, Nachwuchs-Boss Carsten Jancker und Assistent Stefan Ebner.

Schulte: In Deutschland heißt er „Bananen-Helmut“
Schultes erste heikle Aufgabe: Der Poker um Super-Talent Marcel Sabitzer (18), den Rapid im Jänner verpflichten will. Zusätzlich soll ein zentraler Mittelfeldspieler kommen. Alleingänge von Schulte wird es jedoch nicht geben.
„Der Lange“ oder „Bananen-Helmut“, wie Schulte in Deutschland genannt wird (weil er in seiner Zeit als Sportchef beim VfB Lübeck Bananen an die gegnerischen Fans verschenkte), gilt als Teamplayer.

In den ersten Wochen wird Helmut Schulte in einem Hotel im Zentrum von Wien leben. Sein neuer Dienstwagen von Klubsponsor VW Kamper steht derweil schon bereit. Wie alle Rapid-Mitarbeiter wird Schulte gelegentlich zwischen dem Trainingsgelände der Kampfmannschaft im Prater und der Heimspielstätte in Hütteldorf pendeln.
 

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