Rapidler treffen nicht mehr

Torflaute

Rapidler treffen nicht mehr

Kein Rapid-Treffer in drei Spielen - Schöttel: „Wir tun uns schwer“.

Die Null steht – aber auf der falschen Seite! In den letzten drei Tests gegen ernsthafte Gegner traf Rapid nicht ein einziges Mal: 0:0 gegen 1860, 0:2 gegen Sparta Prag, 0:0 gegen Hoffenheim. Einzige Ausnahme: Das 5:0 beim harmlosen Erstligisten St. Pölten. Torflaute beim Rekordmeister – wer soll am Samstag gegen die Admira für die Treffer sorgen …?

Zumal auch noch Superstar Hofmann schwächelt. Der Deutsche musste gegen Hoffenheim nach 25 Minuten wegen Schwindel raus. Gestern Entwarnung! Hofmann: „Ich hatte einen Ball ins Gesicht bekommen. Samstag bin ich fit.“ Ersatz-Spielmacher Boris Prokopic (rückte für Hofmann in die Zentrale) hatte zwar gute Szenen, aber ein Torjäger ist er nicht.

Abstimmung zwischen Angriff und Mittelfeld hakt
Auch als Bindeglied zwischen Solo-Stürmer Hamdi Salihi und dem Fünfer-Mittelfeld lieferte Prokopic nichts Geniales. Salihi war blass, bekam kaum Bälle.

Erst mit Joker Deni Alar als Halbstürmer (hinter Atdhe Nuhiu) wurde Rapid nach einer Stunde etwas gefährlicher. Allerdings ging den Hoffenheimern, die erst am Beginn der Vorbereitung stehen, da schon die Kraft aus. Die anwesenden Spione der Admira gerieten jedenfalls nicht ins Zittern angesichts der grün-weißen Vorstellung.

Auch Rapid-Trainer Peter Schöttel wird sich seine Gedanken machen. Nach dem Hoffenheim-Match erklärte er: „Zu Beginn waren wir etwas passiv, und wir haben uns etwas schwer getan. Mit Fortdauer der Partie haben wir zu unserem Spiel gefunden und eine ganz passable Leistung abgeliefert.“

Beim Ligastart gegen die Admira braucht Rapid Tore
Passabel? Das wird beim Ligastart nicht reichen. Gegen Aufsteiger Admira braucht Rapid unbedingt einen Heimsieg zum Start. Und somit Tore. Ob Schöttel dann lieber auf zwei Stürmer setzt? Vermutlich.