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In Kapfenberg

Ried kommt über 1:1-Remis nicht hinaus

Die Rieder schafften es damit nicht, näher an die Top 4 heranzurücken.

Die SV Ried hat in der 21. Runde der österreichischen Fußball-Bundesliga weiter an Boden auf die "Big Four" verloren. Die nun seit vier Partien sieglosen Oberösterreicher mussten sich am Samstag auswärts gegen den Kapfenberger SV mit einem 1:1 begnügen und liegen nun schon acht Punkte hinter dem Tabellenvierten Sturm Graz.

Die neuntplatzierten Steirer wiederum bauten den Vorsprung auf Schlusslicht Austria Kärnten auf zwölf Punkte aus. Mader hatte die Gäste in Führung gebracht, als er kurz vor der Pause per Weitschuss einnetzte. Den Ausgleich erzielte Pavlov in der 69. Minute.

Ried gefährlich
In der Anfangphase präsentierten sich die Rieder als gefährlichere Mannschaft, so etwa in der 9. Minute, als Nuhiu völlig freistehend an Kapfenberg-Goalie Wolf scheiterte. Während sich die Offensivaktionen der Gregoritsch-Truppe vorerst auf relativ harmlose Distanzschüsse beschränkten, agierten die Innviertler in einer nicht allzu hochklassigen Partie auf tiefem Boden zielstrebiger. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf Hackmair mit einem Volley-Aufsitzer die Latte, die Kapfenberger klärten nur kurz und Mader war mit einem Prachtschuss aus rund 30 Metern erfolgreich.

Aktive Kapfenberger
Nach dem Seitenwechsel waren die Kapfenberger weit aktiver, dennoch hatten die Rieder in der 67. Minute die große Chance auf die Vorentscheidung. Hadzic zielte allerdings vom Fünfereck daneben, was sich zwei Minuten später rächen sollte. Eine Sencar-Flanke gelangte über Umwege zu Pavlov, der dem Rieder Schlussmann Gebauer aus rund zwölf Metern keine Chance ließ.

In der 79. Minute kamen die Kapfenberger dem 2:1 erstmals ganz nahe, ein Kopfball von Rauscher wurde aber von Hackmair auf der Linie geklärt. Den Matchball für die Hausherren vergab Neuverpflichtung Di Salvo (83.). Der Ex-Rostocker scheiterte allein an Gebauer.

Kapfenberger SV - SV Ried 1:1 (0:1)
Franz-Fekete-Stadion, 2.484, Hofmann
Torfolge: 0:1 (45.) Maderm 1:1 (69.) Pavlov

Kapfenberg: R. Wolf - Osoinik, Rauscher, Schönberger, Schellander - Hüttenbrenner (84. Majstorovic), Siegl (46. Pitter), Sencar, Felfernig - Alar (60. Di Salvo), Pavlov

Ried: Gebauer - Grasegger, Stocklasa, T. Burgstaller - Hadzic, Mader, Schrammel - Lexa (92. Jonathan), Hackmair (83. Huspek), Sturm (71. Drechsel) - Nuhiu

Gelbe Karten: Schellander, Siegl, Pavlov bzw. Nuhiu, T. Burgstaller
Die Besten: R. Wolf, Felfernig bzw. Nuhiu, Mader, Hadzic