Nach Wind-Pech

Einzel-Showdown! Kraft & Co. wollen nach Mixed-Frust zurückschlagen

Österreichs Skisprung-Team hat das Podest beim Mixed-Bewerb in Willingen knapp verpasst. Vor den wichtigen Einzelspringen am Samstag landete die ÖSV-Equipe in einer Windlotterie auf dem vierten Rang.

Bei schwierigen Bedingungen auf der Mühlenkopfschanze (Hillsize 147 m) kämpfte das rot-weiß-rote Quartett Julia Mühlbacher, Daniel Tschofenig, Lisa Eder und Stefan Kraft vergeblich um eine Top-Drei-Platzierung. Am Ende fehlten 25,8 Punkte auf das Podium. Den Sieg sicherte sich Slowenien hauchdünn mit nur 0,6 Zählern Vorsprung vor Gastgeber Deutschland, während Japan den dritten Platz belegte.

Stefan Kraft trotzt der Windlotterie

Während Mühlbacher (112,5 m), Tschofenig (117 m) und Eder (104,5 m) mit den wechselhaften Bedingungen zu kämpfen hatten, zeigte Routinier Stefan Kraft seine Klasse. Trotz unruhiger Luftfahrt segelte er auf 133 Meter und markierte damit die Bestweite in der Finalgruppe. Damit hielt er die ÖSV-Fahne hoch, konnte den Rückstand aus den ersten drei Sprüngen in dem nur in einem Durchgang gewerteten Bewerb aber nicht mehr wettmachen.

Fokus auf die Einzelbewerbe am Samstag

Nach dem windigen Auftakt hoffen die Athleten am Samstag auf stabilere Verhältnisse bei den Einzelbewerben. Für die Skispringer ist es die letzte große Generalprobe vor den Olympischen Spielen. Die Damen (live ab 13.15 Uhr) machen den Anfang, bevor die Herren um 16.00 Uhr (live ORF & Sport24-Liveticker) über den Bakken gehen. Da für Samstag weniger Wind prognostiziert ist, blickt das ÖSV-Lager optimistisch auf die Jagd nach den ersten Einzelsiegen am Mühlenkopf.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten