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Schwäne verlieren gegen Kapfenberg 1:3

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Die Schwäne zeigten Heimschwäche: Sie unterlagen Kapfenberg mit 1:3.

Schwanenstadt - Kapfenberg 1:3
Der SCS bet-at-home.com Schwanenstadt kann in der laufenden Saison nicht im heimischen Stadion gewinnen. Nach einer 1:3-Niederlage gegen Kapfenberg am Samstag sind die "Schwäne" daheim weiter sieglos. Kapfenberg schlug aus den Remis der Spitzenteams am Freitagabend Kapital und hat als Vierter nur noch vier Punkte Rückstand auf Leader Austria Lustenau.

Beide Mannschaften neutralisierten sich im ersten Durchgang. Aus einer Standardsituation erzielte schließlich Kapfenbergs Michael Liendl das einzige Tor der ersten Hälfte. Er hob in der 21. Minute einen Freistoß mit dem linken Innenrist unhaltbar für Schlussmann Razenböck ins Netz. Den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer durch Joachim Parapatits (57.) beantworteten die Steirer mit einem Doppelschlag zehn Minuten vor Schluss. Bernsteiner (79.) und Schönberger (81.) trafen.

Schwanenstadt-Verteidiger Hirsch, der bereits in der 12. Minute verletzt das Spielfeld verlassen hatte, hat nach der ersten Diagnose wahrscheinlich einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten. Im Folgenden die Freitags-Spiele.

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Der große Schlager der achten Runde der Red Zac Erste Liga hat am Freitagabend keinen Sieger gebracht: Austria Lustenau gelang dank eines Sobkova-Freistoßtors (92.) in der Nachspielzeit noch der 1:1-Ausgleichstreffer gegen die Amateure der Wiener Austria. Damit blieben die Vorarlberger weiter Tabellenführer vor den Jung-Veilchen, die aber ebenso wie die Lustenauer und der Tabellendritte Parndorf ungeschlagen sind.

Die 4.400 Zuschauer sahen von Beginn weg ein tolles Spiel, das bewies, dass die beiden Teams nicht umsonst an der Spitze der Liga stehen. Vor allem die Lustenauer begannen sehr engagiert, doch das erste Tor schoss die Austria aus Wien: Nach einem Abwehrfehler kam der Ball über drei Stationen blitzschnell zu Gorgon, dessen von Dunst abgefälschter Schuss von der Strafraumgrenze in den Maschen landete (28.).

Das Tor sorgte dafür, dass das Match noch besser wurde, wobei die Hausherren weiterhin das Geschehen diktierten, die Austria blieb aber im Konter gefährlich. Und als die drei Punkte für die Gäste in greifbarer Nähe schienen, schlug der in der 72. Minute eingewechselte Joker Sobkova mit seinem von der Strafraumgrenze verwandelten Freistoß zu und rettete den Lustenauern das wichtige Remis, aus dem im Finish beinahe noch ein Sieg geworden wäre. Doch Austria-Schlussmann Kuru hielt den Punkt für die Wiener mit einer Glanzparade bei einem weiteren Subkova-Freistoß fest (95.).

Während beide Mannschaften Top-Niveau bewiesen, wirkte Schiedsrichter Stefan Tschandl überfordert. Er schickte insgesamt drei Spieler mit fragwürdigen Gelb-Rot-Entscheidungen vorzeitig in die Kabine.

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SV Bad Aussee hat am Freitagabend seine Heim-Premiere im Panorama-Stadion verpatzt. Ausgerechnet gegen den bisher enttäuschenden Mitaufsteiger SK Schwadorf setzte es in der 8. Runde vor gut 1.500 Zuschauern eine 1:2-Niederlage. Für die Niederösterreicher war es der erst zweite Saison-Erfolg, in der Tabelle bleibt die Truppe von Trainer Bernd Krauss dennoch Elfter. Bad Aussee fiel um zwei Ränge auf Platz zehn zurück.

Vor der Pause deutete nicht viel auf den ersten Auswärtssieg der Schwadorfer hin, die Gastgeber gaben den Ton an. Cichon sorgte in der 33. Minute für den Führungstreffer der Oberösterreicher, indem er nach einem Eckball drei Verteidiger ausspielte und knapp außerhalb des Strafraums schön ins lange Eck traf. Sturm-Kollege Feichter hätte in der 45. Minute für eine Vorentscheidung bzw. das 2:0 sorgen können, vergab aber allein vor Goalie Mandl.

Das rächte sich nach dem Wechsel. Wie schon beim 2:5 vor zwei Wochen gegen Leoben wurden Bad Aussee Abwehrfehler zum Verhängnis. Zunächst profitierte Ex-Rapidler Marek Kincl von einer Unstimmigkeit in der gegnerischen Innenverteidigung und erzielte aus kurzer Distanz seinen zweiten Saisontreffer (54.), sechs Minuten danach musste Egharevba bei seinem vierten Tor in diesem Spieljahr nur noch abstauben.

Trotz des Erfolgs boten die Schwadorfer eine nur schwache Leistung, waren in der letzten halben Stunde vorrangig auf Ergebnishalten bedacht. Bad Aussee war jedoch offensiv zu schwach, um Kapital daraus zu schlagen und kassierte so seine vierte Saison-Niederlage.

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DSV Leoben hat am Freitagabend in der 8. Runde der Red Zac Erste Liga einen klaren 4:0 (2:0)-Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht FC Kärnten gefeiert. Die Steirer bereiteten Trainer Dejan Stankovic, der am kommenden Montag seinen 50. Geburtstag feiert, vor 1.000 Zuschauern mit dem zweiten Saisonheimsieg ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk.

Die weiter sieglosen Kärntner, die nach der längeren Meisterschaftspause einen Neuanfang angekündigt hatten, sahen sich bereits nach 22 Minuten einem 0:2-Rückstand gegenüber. In der 15. Minute traf Gerald Säumel (1. Saisontor) zur Führung, der Mittelfeldspieler traf nach Vorlage von Kozelsky mit einem platzierten Weitschuss ins rechte Eck. Sieben Minuten später sorgte Christoph Cemernjak per Kopf nach Rauter-Flanke für das 2:0. Auch danach waren die Steirer gefährlicher und dominierten das Spiel.

Diese Überlegenheit schlug sich nach Wiederanpfiff in Toren nieder. Boris Hüttenbrenner (48., 50.) erhöhte mit einem Doppelpack sein Torkonto auf fünf Saisontreffer. Die Kärntner Hintermannschaft ließ die Leobener dabei nahezu unbehelligt gewähren. Die Steirer spielten den klaren Vorsprung danach sicher über die Distanz und hatten noch etliche Chancen auf weitere Treffer.

Die Kärntner blieben bis auf zwei gute Aktionen harmlos. Ein Punkt, zwei Tore, 22 Gegentore nach acht Runden weisen die inferioren Kärntner weiter als ersten Abstiegskandidaten aus. Leoben rückte vor dem Samstagsspiel auf Rang sechs vor.

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Selbst eine klar dominierende Gratkorner Elf musste sich am Freitagabend im Heimspiel der achten Runde der Red Zac Erste Liga gegen den FC Lustenau mit einem mageren 1:1 (1:0) zufriedengeben. Vor 850 Zusehern waren die Steirer zwar die bestimmende Mannschaft, erwiesen sich letztendlich aber als zu inkonsequent. Hasslers Tor in Minute 21 reichte nicht, weil die Gäste mit ihrer einzigen Chance in der zweiten Halbzeit dank Gartler (87.) noch zum späten Ausgleich kamen.

Gratkorn setzte die Gäste von Beginn an unter Druck, erst nach rund zehn Minuten gelang es den Vorarlbergern, sich etwas aus der Umklammerung zu lösen. Just in dieser Phase aber erzielten die Steirer jenen Treffer, der lange Zeit auch das Siegestor zu sein schien. Nachdem Wemmer am Fünfer eine Flanke verstolpert hatte, nütze der heranstürmende Hassler die Gelegenheit, schoss aus wenigen Metern zum 1:0 (21.) ein. Gratkorn blieb auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft. Während Lustenau lediglich zu ein, zwei Minichancen kam, hätte das Team von Michael Fuchs dank Hassler (30.) und Panagiotopoulos (35.) gut und gerne auch mit 3:0 führen können.

In Halbzeit zwei schaltete Gratkorn einen Gang zurück und schien sich mit der knappen Führung zu begnügen. Anstatt auf das 2:0 zu drängen, agierte man zu passiv und kam nur noch zu einer guten Möglichkeit durch Sauseng (60.), dessen Kopfball Pervan mit einer tollen Parade entschärfte. Prompt gelang den Gästen noch der "Lucky Punch": Nach einem kombinierten Abwehrpatzer von Sauseng und Ehrenreich im Mittelfeld kam Rene Gartler kurz vor dem Sechzehner zum Ball, machte in Minute 87 noch den Ausgleich und sein sechstes Saisontor perfekt.

Gratkorn hat nach dem 1:1 die Tuchfühlung mit der Spitze vorerst verloren, der FC Lustenau wartet nach dem fünften Remis in der laufenden Saison schon fast ein Monat lang auf einen Sieg.

Nächste Seite: Salzburg gegen Parndorf 2.2

Der Tabellendritte Parndorf ist neben Tabellenführer Austria Lustenau und den Austria Amateuren auch nach acht Runden der Red Zac Erste Liga weiter ungeschlagen. Die Burgenländer machten in Salzburg bei den Red Bull Juniors nach der Pause einen 0:2-Rückstand wett und halten nach dem gerechten 2:2 nun bei drei Siegen und fünf Remis.

Die 1:0-Führung für die Hausherren besorgte Torjäger Vujic in Minute 34. Nach einem weiten Einwurf von Bodnar und Stanglpass von Ngwat-Mahop traf der 23-jährige Stürmer aus kurzer Distanz. Nicht einmal eine Minute später hieß es schon 2:0: Nach einem Fehler von Stern und Doppelpass mit Kameruns Teamspieler Ngwat-Mahop erzielte Routinier Richard Kitzbichler seinen bereits fünften Saisontreffer.

In Hälfte zwei folgte das Comeback der Parndorfer. Bereits kurz nach dem Wechsel gelang den Burgenländern nach einer tollen Kombination der Anschlusstreffer: Nach Vorarbeit von Lang und Bartos vollendete Mensur Kurtisi (48.). Und neun Minuten später schlug der Stürmer aus Mazedonien erneut zu, indem er einen Freistoß aus gut 25 Metern über die Mauer ins Tor zirkelte (57.). In der Folge gab es dann auf beiden Seiten einige Chancen, auch weil beide Schlussleute nicht ihren besten Tag erwischten.

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