Spielerstreik in der Spanischen Liga

Auftakt geplatzt

Spielerstreik in der Spanischen Liga

Am Wochenende wäre der Saisonstart in Spanien, doch jetzt streiken die Spieler.

Der für Samstag und Sonntag geplant gewesene Auftakt der spanischen Fußball-Meisterschaft ist geplatzt, die Spieler streiken. Das hat Jose Luis Astiazaran, der Präsident der Profi-Liga (LFP), am Freitag verkündet. Auch die Spielergewerkschaft (AFE) hat den Ausfall der ersten Runde bestätigt.

Gespräche am Wochenende
"Wir haben uns an den Tisch gesetzt und gesehen, dass unsere Positionen sehr weit auseinanderliegen. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, die zweite Runde der Meisterschaft zu retten", erklärte Astiazaran. Die Gespräche werden am Samstag fortgeführt. Die AFE fordert größere Sicherheit für die Spieler bezüglich der Gehaltszahlungen durch ihre teilweise finanziell schwer angeschlagenen Arbeitgeber.

Kein Training
Die AFE hatte deshalb dazu aufgerufen, die ersten beiden Runden in Spanien zu bestreiken. Bei einigen Clubs wird bis Dienstag nicht trainiert. Laut AFE schulden die Vereine mehr als 200 Spielern insgesamt rund 50 Millionen Euro. Durch die Verschiebung kommt man in Spanien punkto Terminplan in Bedrängnis. Die LFP soll den Kickern einen Notfall-Pott in Höhe von 40 Millionen Euro geboten haben, das hat die AFE jedoch abgelehnt.

Der Kalender ist aufgrund der EM im Juni 2012 bereits jetzt gut gefüllt. Gemäß Plan soll "La Liga" am 13. Mai 2012 enden.