Der Fußball-Weltverband will US-Präsident Donald Trump ersuchen, Razzien der Einwanderungsbehörde ICE während der WM-Endrunde im Sommer auszusetzen.
Wie das Portal "The Athletic" am Dienstag berichtete, will FIFA-Boss Gianni Infantino seinen guten Kontakt zu Trump nutzen, um die Rolle der umstrittenen Behörde während des Turniers einzuschränken. Ob eine solche Anfrage bei der US-Regierung bereits eingegangen ist, blieb im Bericht offen.
ICE-Chef Todd Lyons hatte in der Vergangenheit angemerkt, dass ICE-Agenten in den Sicherheitsapparat der WM eingebunden seien. Vor allem bei europäischen Fußballverbänden soll Skepsis darüber herrschen. Die umstrittenen Abschiebe-Razzien der Einwanderungsbehörde ICE, die dem Heimatschutzministerium untersteht, sorgen seit Monaten für Aufsehen und Kritik. Der Unmut wurde noch größer, als im Bundesstaat Minnesota im Jänner zwei US-Bürger bei Einsätzen von Beamten erschossen wurden.