Der italienische Sportminister Andrea Abodi, hielte es für nicht "angemessen", wenn Italien den Platz Irans bei der Fußball-WM einnehmen würde.
Wenn der Iran nicht zur Fußball-WM fährt, könnte Italien nachrücken. Der italienische Sportminister Andrea Abodi erteilte solchen Plänen nun aber eine klare Absage. Es sei nicht angemessen, wenn sein Team den Iran ersetzen würde, so der Minister gegenüber "Sky News". Klar sei, dass "die Qualifikation auf dem Platz stattfindet".
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Andrea Abodi.
Erst kürzlich hat Paolo Zampolli, ein enger Vertrauter von US-Präsident Donald Trump, erklärt, dass er die FIFA gebeten hätte, die Iraner durch den vierfachen Weltmeister Italien zu ersetzen. Abodi hält nun dagegen: "Italiens mögliche Wiederqualifikation für die Weltmeisterschaft 2026, die der Gesandte von US-Präsident Donald Trump, Paolo Zampolli, der FIFA Berichten zufolge vorgeschlagen hat, ist erstens nicht möglich und zweitens nicht angemessen. Ich weiß nicht, was zuerst kommt."
Iran will offenbar teilnehmen
Zampolli argumentierte, dass die italienische Nationalmannschaft mit vier Titeln die Tradition hätte, "um eine Aufnahme zu rechtfertigen". Zuletzt gewann Italien 2006 die Weltmeisterschaft.
Der Präsident des iranischen Fußballverbands bestand zuletzt darauf, dass der Iran in den USA spielen werde. "So wie es ist, nehmen wir teil", so Mehdi Taj gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur ISNA.