Baumschlager gewann ÖM-Rallye-Auftakt vor Aigner
Am Ende entschieden 6,6 Sekunden zugunsten des 50-jährigen Serienmeisters aus Rosenau.
"Natürlich bin ich mit dem Auftaktsieg sehr glücklich, wenngleich ich auch von einem Fehler von Aigner profitiert habe. Die Rallye hat gezeigt, dass wir mit unserem Skoda S2000 unsere Hausaufgaben zukünftig noch genauer machen müssen, um weiter auf Erfolgskurs zu bleiben", lautete das Resümee von Baumschlager. Ein Ausritt auf der sechsten Sonderprüfung und ein technisches Gebrechen im Finish kosteten Aigner, der auf sieben Sonderprüfungen Bestzeit erzielt hatte, im Endeffekt die entscheidenden Sekunden. "Bei diesem Starterfeld ist ein Fehler ganz einfach zu viel. Dazu kam noch ein Bremssatteldefekt auf der 10. Sonderprüfung. Das war ausschlaggebend", betonte der ehemalige PWRC-Weltmeister aus der Steiermark.
Patrick Winter sicherte sich mit einer nahezu fehlerlosen Vorstellung den dritten Gesamtrang, doch seine Freude war ein wenig getrübt. "Das ist toll, doch ich weiß momentan nicht, wie ich die nächste Rallye bestreiten soll. Bisher hat unser Budget nur für diesen Lauf gereicht", gab der Mitsubishi-Evo-IX-Pilot zu Protokoll. Platz vier ging bei seinem Meisterschafts-Comeback an Beppo Harrach (Mitsubishi Evo IX) vor Vorjahressieger Andreas Waldherr im VW Polo S2000.
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