Ben Sulayem

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FIA-Boss Ben Sulayem warnt vor milliardenschwerer Übernahme

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In der Debatte um ein angeblich milliardenschweres Übernahmeangebot aus Saudi-Arabien für die Formel 1 hat der Präsident des Internationalen Automobilverbandes FIA vor möglichen Folgen gewarnt.

"Als Hüterin des Motorsports ist die Fia als gemeinnützige Organisation vorsichtig, wenn es um angeblich überhöhte Preisschilder von 20 Milliarden US-Dollar für die Formel 1 geht", mahnte Mohammed Ben Sulayem (61) in den Sozialen Netzwerken.

 

 

Jedem potenziellen Käufer werde geraten, "gesunden Menschenverstand walten zu lassen, das Wohl des Sports im Auge zu behalten und einen klaren, nachhaltigen Plan vorzulegen - und nicht nur eine Menge Geld", erklärte der Funktionär aus den Vereinigten Arabischen Emiraten weiter. "Es ist unsere Pflicht, die künftigen Auswirkungen auf die Veranstalter in Bezug auf höhere Austragungsgebühren und andere kommerzielle Kosten sowie die möglichen negativen Auswirkungen auf die Fans zu bedenken."

Liberty Media reagiert auf Aussagen

Das US-Unternehmen reagierte seinerseits mit einem Brief an die FIA. Die Äußerungen von Ben Sulayem würden "in nicht zu akzeptierender Weise in unsere Rechte eingreifen", zitierten Medien am Dienstag das Schreiben von Liberty Media. "In dem Maß, in dem diese Kommentare den Wert der Liberty Media Corporation schädigen, kann die FIA dafür haftbar gemacht werden."

Der scharf formulierte Brief verweist darauf, dass die Formel 1 im Rahmen eines Vertrags über 100 Jahre "das ausschließliche Recht zur Verwertung der kommerziellen Rechte an der FIA F1 Weltmeisterschaft" zugesichert wurde. Die Umstände, unter denen der Weltverband bei einer möglichen Änderung der Beteiligungsverhältnisse in der Formel-1-Gruppe eine Rolle spielen würde, "sind sehr begrenzt", hieß es weiter.

Die FIA ist als internationaler Dachverband unter anderem Regelhüter der Formel 1, hat aber de facto keinen Einfluss auf das operative Geschäft der Motorsport-Königsklasse.

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