Formel 1: FIA will Kostenkontrolle

Frist läuft ab

Formel 1: FIA will Kostenkontrolle

Red Bull befürchtet noch mehr Macht für den Weltverband.

Für die zwölf Formel-1-Teams läuft am Samstag die Frist für eine Kostenkontrolle unter der Aufsicht des Internationalen Automobilverbandes (FIA) ab. Acht Stimmen sollen notwendig sein, damit die Ausgabenreduzierungen und Einschränkungen im Regelwerk verankert werden können. Nach dem 30. Juni ist eine Regeländerung für die kommende Saison hingegen nur noch mit einem einstimmigen Votum der Teams möglich. Wer dann dagegen verstößt, kann bestraft werden.

Stärkt Kostenkontrolle die Kleinen?
Zuletzt hatten sich die Teamverantwortlichen mit Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone vor dem Großen Preis von Europa in Valencia getroffen. Noch ist aber unklar, wer der Aufnahme der Kostenkontrolle in das Sportgesetz der Formel 1 zustimmen wird. Es soll gewährleisten, dass vor allem die kleineren Rennställe langfristig weitermachen können. "Die Absicht ist, allen Teams zu helfen, in einer fairen und gleichen Art und Weise an der WM teilzunehmen", heißt es von der FIA. Sollte es klappen, würde die Macht des Weltverbandes enorm gestärkt.

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    Red Bull dagegen
    Nach einem Bericht von auto-motor-und-sport.de werde Red Bull versuchen, die Abstimmung platzen zu lassen. Der Titelverteidiger warne genau davor, dass die FIA damit noch mehr Macht bekomme als sie ohnehin schon habe. Auch Teamgründer Sir Frank Williams hatte sich jüngst dagegen geäußert. "Es ist, als ob man jeden Tag auf den Steuerinspektor wartet", sagte er und schlug stattdessen eher eine Kontrolle der Fahrergehälter vor.