Trotz Verstappens Sieg in Austin muss Red Bull tief in die Tasche greifen – wegen eines Regelverstoßes kurz vor dem Start.
Beim Formel-1-Grand-Prix der USA gab es für Red Bull Racing nach dem Sieg von Max Verstappen ein teures Nachspiel. Das Team wurde von den Rennkommissaren zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt.
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Kein Verstoß des Weltmeisters
Nicht Verstappen selbst, sondern ein Teammitglied war der Auslöser für die Strafe. Laut einem Bericht der BBC soll ein Red-Bull-Mitarbeiter versucht haben, Klebebänder von der Startposition des McLaren-Piloten Lando Norris zu entfernen. Die Markierungen dienen dazu, den genauen Startplatz zu kennzeichnen. Obwohl die Startboxen ohnehin farblich auf dem Asphalt markiert sind, werteten die Stewards das Verhalten als klaren Regelverstoß.
Hälfte der Strafe auf Bewährung
Wie aus der Urteilsbegründung hervorgeht, betrat der Mitarbeiter den Bereich bei Tor 1 in der Nähe der zweiten Startposition erneut, nachdem die Formationsrunde bereits begonnen hatte – zu einem Zeitpunkt, an dem das Betreten der Strecke verboten ist. Laut Bericht reagierte der Mitarbeiter nicht auf die Aufforderungen der Streckenposten, den Bereich zu verlassen.
Die Rennkommissare verhängten deshalb eine Strafe von 50.000 Euro – allerdings wurde die Hälfte davon für den Rest der Saison auf Bewährung ausgesetzt.
Nicht der erste Vorfall?
Die BBC beruft sich auf eine anonyme Quelle, laut der es nicht das erste Mal gewesen sei, dass Red Bull in einer ähnlichen Situation auffiel. Eine offizielle Bestätigung dafür liegt bislang nicht vor.