In Monza dreht sich alles um Lauda

Formel 1

In Monza dreht sich alles um Lauda

Lauda über seine Vorfreude auf den Monza-Klassiker und das WM-Rennen.

ÖSTERREICH: Sie meinten, Vettel steht drei Rennen vor Schluss als Weltmeister fest – hat Mercedes keine Chance mehr?
Niki Lauda: Wir geben nicht auf, aber ich sehe das realistisch: Ich hab Vettels Überlegenheit in Spa schon im Training erkannt. Im Rennen ist er vom Start weg allen um die Ohren gefahren. Er hätte pro Runde locker drei, vier Zehntel schneller sein können.

ÖSTERREICH: Dabei hatte es einige Rennen den Anschein, Mercedes hätte aufgeholt...
Lauda: Wir haben viel weitergebracht – aber Red Bull macht alles noch besser.

ÖSTERREICH: Alonso hat bei Ihren Kommentaren sein Fett abbekommen, wobei Ihnen viele Experten recht gaben. Wird sich Alonso das zu Herzen nehmen?

Lauda: Nein, der wird sich nie ändern. In Monza steht er enorm unter Druck, weil die Italiener wollen, dass er für Ferrari gewinnt.

ÖSTERREICH: Hat Monza für Sie noch immer das spezielle Flair, für das Sie schon als Rennfahrer schwärmten?
Lauda: Logisch, das ist was Besonderes: Spaghetti-Essen, der königliche Park, die Tradition. Dazu kommen die Erinnerungen an mein Comeback nach dem Feuerunfall 1976 – speziell heuer, wo im Film Rush alles neu aufgerollt wird. Ich komme von der Premiere aus London, und gleich nach dem GP flieg ich zum Filmfestival nach Toronto, wo der Streifen präsentiert wird.

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