Rallye-Zuschauer schwebt in Lebensgefahr

Trainingsunfall in Trier

Rallye-Zuschauer schwebt in Lebensgefahr

Eine Reifenteil dürfte in eine Zuschauergruppe geflogen sein.

Bei einem schweren Unfall im Training zur Deutschland-WM-Rallye in Trier sind mehrere Zuschauer verletzt worden, einer davon lebensgefährlich. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am Donnerstag auf der abgesperrten Rennstrecke in den Weinbergen zwischen Konz und Konz-Kommlingen. Ersten Ermittlungen zufolge hatte sich ein Reifenteil von einem Rennfahrzeug gelöst und war in eine Zuschauergruppe geflogen. Weitere Einzelheiten konnte die Polizei zunächst nicht mitteilen.

Bei den Trainingsfahrten war der peruanische Pilot Nicolas Fuchs nach einem Reifenschaden mit seinem Wagen gegen den Bordstein gekracht. Daraufhin hat sich ein Vorderrad seines Subaru Impreza WRX gelöst. Vier Zuschauer wurden verletzt, einer davon nach Polizeiangaben lebensgefährlich. Alle vier verletzten Personen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Rallye soll stattfinden
Der sogenannte Shakedown wurde am Donnerstag daraufhin abgebrochen, alle Crews wurden umgehend zurück in den Servicepark beordert. Nach bisherigem Stand soll die Rallye in diesem Jahr auch nach dem Unfall wie geplant stattfinden.

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