»Große Bewunderung«

Barca-Millionen-Gerücht um Haaland: Jetzt spricht seine Beraterin

Der Name Erling Haaland sorgt beim FC Barcelona für großen Wirbel. Ein angeblicher Mega-Transfer des norwegischen Torjägers wurde plötzlich zum Politikum – und endet vorerst in einem öffentlichen Schlagabtausch. 

Zur Erinnerung: Alles begann mit einer brisanten Aussage von Präsidentschaftskandidat Victor Font. Der Herausforderer von Klubchef Joan Laporta behauptete – offenbar auch, um im Wahlkampf zu punkten –, sein Team habe bereits Kontakt zu Manchester City aufgenommen, um über einen möglichen Deal mit Erling Haaland zu sprechen. Mehr noch: Font sprach sogar von Gesprächen über eine mögliche Kaufoption, falls der Superstar die Citizens vorzeitig verlassen sollte.

Vermeintliche Transfer-Bombe platzte schneller als gedacht

Haalands Beraterin Rafaela Pimenta meldete sich zu Wort – und stellte die Geschichte kurzerhand kalt. In der spanischen TV-Sendung El Chiringuito machte sie deutlich, dass es keinerlei Kontakt mit dem FC Barcelona gegeben habe. Weder mit dem Spieler selbst noch mit dessen Umfeld oder der Klubführung. Zwar habe man großen Respekt vor Barça, betonte die 53-Jährige – doch ein Transfer sei derzeit überhaupt kein Thema.

Haaland habe seinen Vertrag bei den Citizens erst vor wenigen Monaten bis 2034 verlängert, fühle sich in Manchester sehr wohl und liefere sportlich konstant ab. Kurz gesagt: Für Wechselgedanken gebe es aktuell keinen Anlass. Doch Font ließ sich davon nicht beirren. Trotz des Dementis blieb er bei seiner Version. In einer TV-Debatte mit Amtsinhaber Laporta erklärte er erneut, sein Team arbeite weiterhin an einer möglichen Option für den norwegischen Torjäger – für den Fall, dass Haaland City eines Tages verlassen sollte.

Das ließ Laporta nicht auf sich sitzen

Der Barça-Präsident reagierte umgehend – und ging frontal auf seinen Rivalen los. Die Beraterin des Spielers habe Fonts Aussagen bereits öffentlich widerlegt, stellte Laporta klar. Für ihn steht fest: Der Präsidentschaftskandidat habe eine Geschichte konstruiert, die nun spektakulär aufgeflogen sei.

Doch unabhängig vom politischen Schlagabtausch zeigt die Diskussion vor allem eines: Barcelona braucht dringend einen neuen Torjäger. Der Grund ist die ungewisse Zukunft von Robert Lewandowski. Der Vertrag des polnischen Stürmers läuft am Ende der Saison aus, und ein Abschied ist keineswegs ausgeschlossen. In Spanien wird deshalb bereits intensiv über mögliche Nachfolger spekuliert.

Pleite-Barca unter finanziellem Druck

Ganz oben auf der Liste soll Atlético Madrids Julián Álvarez stehen. Doch auch dieser Deal hätte es in sich: Für den argentinischen Weltmeister müsste Barça wohl eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich aufbringen. Ein heikler Plan für einen Klub, der finanziell weiterhin unter Druck steht. Genau deshalb wirkt ein Haaland-Transfer derzeit eher wie ein Traum als ein realistisches Szenario.

Und Lewandowski? Der hält sich mit klaren Ansagen weiterhin zurück. Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft habe er noch nicht getroffen, erklärte der Angreifer zuletzt. Er müsse erst spüren, welcher Schritt der richtige sei – aktuell sei er sich nicht einmal zu 50 Prozent sicher. Fest steht nur eines: Solange Barcelona nach einem neuen Stürmer sucht, wird der Name Haaland immer wieder durchs Camp Nou geistern – und für neue Schlagzeilen sorgen.

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