An der Säbener Straße herrscht trotz sportlicher Glanzzeiten Unruhe in der Führungsetage.
Obwohl sportlich beim FC Bayern alles nach Wunsch läuft, steht die Zukunft von Sportvorstand Max Eberl überraschend auf der Kippe. Wie die Sportbild berichtet, stehen die Chancen auf eine Vertragsverlängerung nur bei 50 Prozent.
- FC Bayern: Knallhart-Ansage an Konrad Laimer
- 6:1-Machtdemonstration lässt Bergamo gegen Bayern verzweifeln
Im Sommer 2027 laufen die Verträge der drei wichtigsten Bosse aus: Jan-Christian Dreesen (Vorstandschef), Max Eberl (Sportvorstand) und Christoph Freund (Sportdirektor). Während bei Dreesen und Freund die Zeichen klar auf Verlängerung stehen, ist die Personalie Eberl ein echtes Politikum.
Intern umstritten
Sportlich hat Eberl fast alles richtig gemacht, intern herrscht laut Sport Bild kein uneingeschränktes Vertrauensverhältnis. Der Aufsichtsrat kritisiert, dass Eberl das Gremium oft zu spät einbindet und Abschlüsse zu hastig vorantreibt. Ein Beispiel ist der Coman-Verkauf: Eberl wollte für 25 Mio. Euro verkaufen, Dreesen handelte nach und holte 30 Mio. Euro raus. Auch Eberls „Empfindlichkeit“ im internen Diskurs – ein Punkt, den Uli Hoeneß bereits monierte – erschwere die Basis für eine langfristige Zusammenarbeit.
Die Entscheidung über Eberls Zukunft soll im August 2026 final auf die Tagesordnung kommen. Derzeit ist noch völlig offen, ob der Vertrag auch wirklich verlängert wird.