Sauber verzichtet auf Berufung

Nach Australien-GP

Sauber verzichtet auf Berufung

Die Teampiloten Perez und Kobayashi waren nachträglich disqualifiziert worden.

Das Formel-1-Team Sauber hat sich entschieden, nicht gegen das Urteil der Rennkommissare im Rahmen des Grand Prix von Australien am Sonntag zu berufen.

Probleme mit Heckflügel-Element
Die beiden Piloten Sergio Perez und Kamui Kobayashi hatten beim Rennen in Melbourne die Ziellinie als Siebenter bzw. Achter überfahren, wurden jedoch nachträglich aus der Wertung ausgeschlossen. Bei der technischen Nachkontrolle hatte sich gezeigt, dass ein Radius am obersten Heckflügel-Element der beiden Autos um wenige Millimeter nicht dem Reglement entsprochen hatte.

"Nehmen Entscheidung zur Kenntnis"
"Das hat uns keinen Performance-Vorteil gebracht, aber es ist eine Tatsache, dass es eine Abweichung gab. Wir nehmen die Entscheidung der Rennkommissare zur Kenntnis", sagte James Key, der Technische Direktor des Teams, am Dienstag. Ursprünglich hatte das Schweizer Team nach der Disqualifikation einen Protest beim Internationalen Automobilverband (FIA) angekündigt.

In der Zwischenzeit hat Sauber eine umfassende interne Untersuchung durchgeführt. "Dabei haben wir festgestellt, dass es bei dieser einen Dimension des Heckflügels einen Fehler im Kontrollprozess gab. Wir haben bereits entsprechende Maßnahmen umgesetzt und einen zusätzlichen Kontrollschritt eingeführt, so dass es einen Vorfall dieser Art in Zukunft nicht mehr geben wird", versicherte Key.