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Binotto verrät Zukunft mit Mick

So sieht der Ferrari-Plan mit Schumacher aus

Mick Schumacher, Sohn von Formel-1-Legende Michael, zeigt gute Leistungen in der Formel 2. Das fällt auch Ferrari-Teamchef Mattia Binotto auf.

Nach Platz drei im Sprintrennen von Barcelona stand Mick Schumacher im zwölften Saisonrennen der Formel-2-Saison 2020 zum vierten Mal auf dem Podium. Durch dieses Ergebnis verbesserte sich der Sohn von Michael Schumacher in der Meisterschaftswertung auf Rang fünf und verkürzte den Rückstand auf den Meisterschaftsführenden Callum Ilott um drei Zähler.

Allerdings beträgt der Vorsprung des Briten, der wie Schumacher und der Meisterschaftszweite Schwarzman zum Nachwuchsprogramm von Ferrari gehört, immer noch stattliche 42 Punkte. Deshalb will Schumacher aktuell auch noch keinen Gedanken an die Meisterschaft verschwenden. "Jetzt von der Meisterschaft zu sprechen ist sehr schwierig, denn die Saison ist gerade einmal zur Hälfte gelaufen", sagt Schumacher.

 

Aktuell sind mit Spa-Francorchamps, Monza, Mugello und Sotschi zwar nur vier weitere Rennwochenende für die Formel 2 bestätigt, allerdings ist die Aufnahme weiterer Veranstaltungen in den Rennkalender wahrscheinlich.

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Im April 2019 trug der Junior-Schumacher beim Test in Bahrain bereits den berühmten Ferrari-Overall

Ferrari-Kundenteam nächster "logischer Schritt"

"Seine Aufgabe war, sich zu steigern und Fortschritte zu machen", sagte Ferrari-Chef Mattia Binotto noch vor dem Rennen in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". Das tue er. Und: "Er macht es in der Formel 2 sehr ordentlich. Was wir nächstes Jahr mit ihm vorhaben, werden wir bald mit ihm besprechen."

Klar ist jedoch, dass ein direkter Aufstieg zu Ferrari nicht möglich ist, denn dort sind für 2021 Charles Leclerc und Carlos Sainz bereits bestätigt. Allerdings werden bei den Ferrari-Kundenteams Haas und Alfa Romeo voraussichtlich mehrere Cockpits frei. Schumacher dort zu platzieren, wäre aus Sicht von Binotto eine Option. "Ich denke, der logische nächste Schritt wäre erst mal ein kleineres Formel-1-Team bei dem er alles kennenlernen kann und dann langsam weiter aufsteigt", sagt er.