Für Skirennläuferin Magdalena Egger ist die Saison vorzeitig zu Ende.
Die Vorarlbergerin erlitt am Samstag bei ihrem Sturz in der Weltcup-Abfahrt von Zauchensee einen Riss des vorderen Kreuzbandes, einen Einriss des Seitenbandes sowie eine Quetschung des Außenmeniskus im rechten Knie. Die 24-Jährige wird in der Klinik Kettenbrücke in Innsbruck operiert, wie der ÖSV mitteilte. Egger war als Zweite der Abfahrt in St. Moritz im Dezember erstmals auf das Weltcup-Podest gefahren.
Egger wollte zunächst noch selbst ins Ziel fahren, hatte beim Ski-Anschnallen aber gemerkt, dass dies nicht möglich ist. Sie wurde mit dem Helikopter von der Rennstrecke geborgen und für eine Magnetresonanz-Untersuchung ins Krankenhaus Radstadt gebracht, wo die Diagnose gestellt wurde.
Für Österreichs Alpinskiteam der Frauen ist es der bereits zweite bittere Ausfall im noch jungen neuen Jahr nach jenem von Technik-Spezialistin Katharina Liensberger. Die Vorarlbergerin erlitt am 2. Jänner beim Training in St. Michael/Lungau bei einem Sturz eine Fraktur des Schienbeinkopfs sowie einen Meniskus- und einen Innenbandriss im rechten Knie. Und begrub damit ihre Olympia-Träume ebenso wie nun Egger.
Assinger: "Das tut schon weh"
"Das tut schon weh, weil Magdalena gute Resultate gehabt hat und sich gut präsentiert hat. Auch in Hinblick auf das, was im Februar kommt", sagte ÖSV-Frauen-Cheftrainer Roland Assinger zur APA. "Sie war nicht gut positioniert, bissl schlampig am Außenski, dann hat der in diesem Neuschnee gebissen. Oder besser gesagt, dann entsteht eine gewisse Eigenständigkeit vom Ski, wenn man ihn nicht belastet. Dann ist sie zu Sturz gekommen, hat noch das Tor touchiert und anschließend das Netz", schilderte er den Unfall.