Drei ÖSV-Herren im Lech-Parallelfinale mit dabei

Ab 17:50 Uhr LIVE

Drei ÖSV-Herren im Lech-Parallelfinale mit dabei

 Pertl mit viertbester Leistung, auch Hirschbühl und Raschner schafften Qualifikation für Top 16 

Adrian Pertl mit der viertbesten Leistung, Christian Hirschbühl (11.) und Dominik Raschner (15.) haben sich am Freitagvormittag für das Finale der besten 16 beim Weltcup-Parallel-Rennen der alpinen Ski-Herren in Lech/Zürs qualifiziert. Schnellster war der Deutsche Stefan Luitz vor dem Franzosen Alexis Pinturault. Beste Nation war Norwegen mit vier Finalisten, darunter Weltcupgesamtsieger Alexander Aamodt Kilde, der sich nach dem Sölden-Auftakt mit Corona infiziert hatte.
 
Pertl bekommt es am Abend im im K.o.-Modus durchgeführten Achtelfinale (17.50 Uhr, live ORF 1) mit dem Norweger Atle Lie McGrath zu tun, Hirschbühl mit Kilde und Raschner mit Pinturault - allesamt herausfordernde Duelle. Sölden-Riesentorlaufsieger Lucas Braathen verpasste das Finale als 18. Sein norwegischer Landsmann Henrik Kristoffersen hatte im ersten Lauf in der Startbox die Frage, ob er bereit sei sowie auch das Startsignal nichts gehört, fuhr verspätet los, schaffte in Summe aber dennoch als Achter souverän die Qualifikation.
 
Der Kärntner Pertl erreichte mit der Finalqualifikation "sein großes Ziel". Er war im Weltcup bisher zweimal Top Ten, Achter in Kitzbühel und Dritter in Chamonix, jeweils heuer und im Slalom. Für Hirschbühl ist es ein geglücktes Comeback nach der Anfang Jänner zugezogenen Adduktorenverletzung im rechten Bein. Den Aufstieg nicht schafften von den Österreichern Fabio Gstrein, Roland Leitinger, Michael Matt sowie auch die Speedfahrer Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr, die in diesem Winter aber auch den Riesentorlauf öfters mitnehmen werden und so gutes Schwungtraining gemacht haben.