"Fest der Pferde" nach 24 Auflagen am Ende
Nidetzky erklärte gegenüber der APA, man hätte rund 300.000 Euro mehr gebraucht, um den Bewerb kostendeckend durchführen zu können. Kontakte zu möglichen Sponsoren hätten aber nur Absagen gebracht. "Wir haben einige wichtige Sponsoren verloren, die Kosten haben sich in den 24 Jahren verdoppelt und das konnte man nicht mehr auf die Kartenpreise umlegen", sagte Nidetzky. Das Defizit der Veranstaltung von 2009 will der "Verein der Freunde des Pferdesports", der als Veranstalter fungiert, durch die Vermietung der mobilen Pferde-Turnierboxen hereinbringen. "Das wird zwei Jahre dauern", meinte Nidetzky.
Der Wiener zog jedenfalls eine positive Bilanz. Mit dem von rund 8.000 Jugendlichen besuchten "Kinderfest" habe man etwas Einzigartiges in Europa geschaffen, die Show-Programme seien die wohl besten gewesen und auch die Stars der Springreit-Szene seien in Wien zu Gast gewesen. Nidetzky nannte u.a. die Olympiasieger Rodrigo Pessoa und Ludger Beerbaum sowie Meredith Michaels-Beerbaum, die in Wien ihren ersten Grand-Prix gewonnen habe. Und vergaß nicht die heimischen Topreiter Hugo Simon und Thomas Frühmann, die viel beigetragen hätten, um das Turnier hochzuhalten.
"Wir haben zwei Dutzend Turniere gemacht, ich glaube mit gutem Erfolg und das war es dann", meinte Nidetzky. Er könne sich nicht vorstellen, dass jemand die Veranstaltung in dieser Art fortsetzen könne. Abstriche bei Programm und den Kosten zu machen, wäre für ihn nicht in Frage gekommen, so der Organisator. "Dann wäre es nicht mehr das Fest der Pferde gewesen."
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