In der Sky-Sendung "Meine Geschichte" gibt Franziska van Almsick einen sehr privaten Einblick in ihr Privatleben. Unter anderem spricht sie offen über ihre fehlende Angst vor dem Sterben.
Am 3. April um 23:15 Uhr wird die Sky-Sendung "Meine Geschichte" mit der Schwimm-Legende Franziska van Almsick ausgestrahlt. Schon vorab berichtet die "Bild" darüber. Die ehemalige Spitzensportlerin spricht darüber, dass sie noch nie Todesangst hatte: "Bis heute nicht. Ich habe bis heute nicht mal Angst vor dem Sterben."
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Van Almsick glaubt auch nicht an ein Leben nach dem Tod. Sie will ihr Leben in vollen Zügen genießen, auch mit allen Konsequenzen. Die ehemalige Schwimmerin erklärt: "Ich möchte lieber nur 60 oder 70 werden, durchs Leben gehen, wild tanzen und auch Fehler machen. Ich will das Leben spüren und genießen, so wie es ist." Der zweifachen Mutter stört es nicht, vielleicht kein langes Leben zu haben: "Aber ich könnte am Ende sagen: Mehr ging nicht."
Van Almsick entwickelte eine Essstörung
Die 18-fache Schwimm-Europameisterin redet in der Sendung auch über den gigantischen Leistungsdruck in ihrer Zeit als Teenagerin. Sie nahm schon mit 14 Jahren an den Olympischen Spielen teil und gewann je zwei Silber- und Bronzemedaillen.
Gegenüber dem "Bunte"-Magazin verriet die Ex-Schwimmerin vor einigen Monaten, dass sie sogar eine Essstörung damals entwickelt hat. Van Almsick erzählt: "Ich war in einem Hamsterrad, in dem mir jemand permanent immer gesagt hat, was ich zu tun und zu lassen habe. [...] Das Einzige, was ich am Ende selbst entscheiden konnte, war, ob ich esse oder nicht esse. Und ich habe einfach aufgehört zu essen."
Nach außen zeigte sie, dass alles in Ordnung war. Doch innerlich habe van Almsick sich "selbst verloren". Heute meint die 47-Jährige: "Der Druck von außen war hart, es zählten bei mir immer nur erste Plätze. Doch letztlich war mein eigener Ehrgeiz größer als ich. Aber ich habe das alles gut überstanden und bin heute ein glücklicher Mensch, darauf bin ich stolz."