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Paulinho gewinnt 10. Tour-Etappe

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Der Portugiese setzte sich im Sprint gegen einen Mit-Ausreißer durch.

Sergio Paulinho hat die zehnte Etappe der Tour de France gewonnen. Der Portugiese aus dem US-Team RadioShack setzte sich am Mittwoch nach 179 Kilometern von Chambery nach Gap im Sprint zweier Ausreißer gegen den Weißrussen Wassil Kirjienka durch. Im Gesamtklassement änderte die Etappe, die von den Favoriten zur Bummeltour umfunktioniert wurde, nichts: Der Luxemburger Andy Schleck behielt das Gelbe Trikot des Spitzenreiters.

Contador schärfster Verfolger
Schärfster Verfolger von Schleck bleibt vor den am Sonntag startenden Pyrenäen-Prüfungen der spanische Vorjahressieger Alberto Contador mit weiter 41 Sekunden Rückstand. Die beiden Kontrahenten um den Tour-Sieg kamen am französischen Nationalfeiertag mit dem Hauptfeld mehr als 14 Minuten nach Paulinho ins Ziel. Der Tagessieger aus dem Team von Lance Armstrong hatte sich gemeinsam mit Kirjienka am letzten Anstieg von einer ursprünglich sechsköpfigen Spitzengruppe gelöst.

Anstrengende Alpen
Die enormen Anstrengungen der vorangegangenen drei Alpen-Etappen forderten auf der 10. Etappe ihren Tribut. Dies nutzte eine am Ende erfolgreiche Fluchtgruppe. Schon an der ersten von drei Steigungen hatten sich sechs Ausreißer auf den Weg gemacht. Der Maximalvorsprung betrug bei Backofen-Temperaturen mehr als 13 Minuten. Schwere Stunden hatte wieder Weltmeister Cadel Evans zu überstehen: Mit einem punktuellen Bruch des Ellenbogens hatte der Australier seine Tour der Leiden fortgesetzt und mit 180 Konkurrenten in Chambery am Start gestanden.

"Er ist an die menschliche Grenze des Aushaltbaren gegangen. Sobald ein Risiko für seine Gesundheit besteht, werden wir ihn stoppen", teilte BMC-Teamarzt Max Testa mit. In Gap rollte Evans, mit blauem Tapeband bandagiert, ebenso wie die beiden Österreicher Bernhard Eisel (79.) und Thomas Rohregger (85.) mit dem Hauptfeld ins Ziel.

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