In 2:06:35
Äthiopier Regasa gewinnt 41. Vienna City Marathon
Der 26-Jährige war als einer der Favoriten in das Rennen gegangen und setzte sich schon rund um Kilometer 30 von der Konkurrenz ab. Der 26-Jährige verfehlte den im Vorjahr vom Kenianer Samuel Mailu in 2:05:08 fixierten Streckenrekord um rund eineinhalb Minuten. Den ersten VCM-Sieg für eine Frau aus Eritrea holte mit Nazret Weldu in 2:24:08 Std. ebenfalls eine der Favoritinnen.
Bester Österreicher wurde Mario Bauernfeind in 2:14:19 (15.), der lange Zeit mit ihm gelaufene ÖLV-Rekordhalter (2:10:06) Peter Herzog musste in der Prater Hauptallee von seinem Landsmann abreißen lassen und kam in 2:15:29 Min. als 19. ins Ziel. Beide hatten im Vorfeld über eine nicht perfekte Vorbereitung berichtet. Anders war das bei Julia Mayer, die Niederösterreicherin blieb in 2:31:25 4:42 Minuten über ihrem Anfang Dezember in Valencia fixierten nationalen Rekord sowie 43 Sekunden über ihrer Wiener Vorjahresmarke, als es auch zu einem ÖLV-Rekord gereicht hatte.
Mayer: "Stolz auf meinen Körper"
Die 31-Jährige hatte allerdings im Vorfeld wie im August 2023 beim WM-Rennen in Budapest ihre Periode bekommen und hatte somit nicht die Möglichkeit, in ihrem Bestzeitbereich zu laufen. "Das war mental ein bisschen schwer, darum bin ich stolz auf meinen Körper. Ich bin sehr zufrieden", ließ Mayer wissen. "Es war wieder ein richtig geiles Rennen. Das Ziel war mit der europäischen Spitze mitzulaufen. Es ist alles so aufgegangen." Sie war anders als die übrige Spitze mit langer Hose gelaufen, auf dem letzten Kilometer sandte sie mehrmals ein gezeigtes Herz in das Publikum.
Bauernfeind klassierte sich als drittbester Europäer, er zeigte sich mit seiner Leistung sehr zufrieden. "Die Vorbereitung war nicht optimal. Es war alles perfekt, ich habe mich von Anfang an gut gefühlt. Das Wetter war wirklich gut." Eine Freude mit seiner Performance hatte auch Herzog, er hatte länger mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. "Ich kann mich mit heute wieder Marathonläufer nennen", meinte der Salzburger. Über seine Zeit sei er relativ positiv überrascht gewesen. Über das Duell mit Bauernfeind: "Bei Kilometer 34 hat er gezeigt, wer der Chef ist."
Die Ergebnisse des 41. Vienna City Marathon
Männer:
1. Chala Regasa (ETH) 2:06:35 Std.
2. Bernard Muia (KEN) 2:10:42
3. Albert Kangogo (KEN) 2:10:44
4. Leonard Barsoto (KEN) 2:10:52
5. Cameron Avery (NZL) 2:10:53
6. Juan Pacheco (MEX) 2:11:42.
15. Mario Bauernfeind (AUT) 2:14:19
19. Peter Herzog (AUT) 2:15:29
Frauen:
1. Nazret Weldu (ETH) 2:24:08
2. Faith Chepkoech (KEN) 2:26:22
3. Rebbeca Tanui (KEN) 2:26:53
4. Jovana de la Cruz Capani (PER) 2:27:54
5. Lilia Fisikovici (MDA) 2:30:06
6. Shyline Torotich (KEN) 2:30:36.
10. Julia Mayer (AUT) 2:31:25
Halbmarathon (21,097 km):
- Männer: 1. Timo Hinterndorfer (AUT) 1:03:05 Std., 2. Timon Theuer (AUT) 1:05:45, 3. Thomas Messner (AUT) 1:06:29
- Frauen: 1. Melissa Hawtin (GBR) 1:17:21, 2. Charlotte Veitner (GER) 1:18:42, 3. Beata Popadiak (POL) 1:18:44; 5. Charleen Michaelis (AUT) 1:22:21
Regasa sorgte für den ersten äthiopischen VCM-Sieg seit 2015, als Sisay Lemma in 2:07:31 Min. siegreich geblieben war. Regasa selbst hatte davor nur einen Marathon bestritten und war den im April 2023 als Fünfter in Rotterdam in 2:06:11 gelaufen. In Wien war er allerdings schon 2019 gewesen, als er - auch auf Teilen der VCM-Strecke - für den Kenianer Eliud Kipchoge bei dessen 1:59-"Laborrennen" im Jahr 2019 im Pacemaker-Einsatz gewesen war. "Ich bin nicht hier, um mich zurückzuhalten", hatte Regasa am Donnerstag gesagt - und setzte sein Vorhaben in die Tat um.
Riesenvorsprung von mehr als vier Minuten
Er hatte schließlich einen Riesenvorsprung von mehr als vier Minuten auf den zweitplatzierten Kenianer Bernard Muia (2:10:42). "Ich habe mich lange für dieses Rennen vorbereitet, mein Fokus war auf dem Sieg. Es ist großartig, dieses Rennen gewonnen zu haben", sagte Regasa in einer ersten Stellungnahme gegenüber dem ORF. Die Temperaturen seien für ihn etwas kalt gewesen. "Nach Kilometer 32 war es auch ein bisschen windig. Ich wollte unter 2:06 laufen und wollte pushen, aber es hat nicht funktioniert." Regasa kündigte an, zum VCM zurückkommen zu wollen.
Weldu gewann bei den Frauen ähnlich souverän, die 34-Jährige hatte 2:14 Min. Vorsprung auf die zweitplatzierte Kenianerin Faith Chepkoech. Deren Landsfrau Rebbeca Tanui belegte in 2:26:53 Rang drei. Dritter bei den Männern wurde der Kenianer Albert Kangogo in 2:10:44. Weldu hatte das Olympia-Limit angestrebt und dann auch klar unterboten. "Es war ein großartiger Tag für mich", meinte sie und merkte an, dass es teilweise ein wenig windig gewesen sei. Mayer wurde bei den Frauen Zehnte und zweitbeste Europäerin hinter Lilia Fisikovici (MDA/2:30:06)
Österreichischer Sieg im Halbmarathon
Einen österreichischen Sieg gab es im Halbmarathon. Der erst 19-jährige Wiener Timo Hinterndorfer lief mit der Marathon-Spitze mit und bewältigte die Distanz in neuer persönlicher Bestzeit von 1:03:05 Std., und damit nur um zwei Sekunden langsamer als die VCM-Spitze. Hinterndorfer hatte erst vor zwei Wochen den Linz-Halbmarathon in 1:03:25 gewonnen. Timon Theuer in 1:05:45 und Thomas Messner in 1:06:29 vervollständigten einen österreichischen Triplesieg.
Das Rennen lief bei besseren äußeren Bedingungen ab, als es ob der Prognosen zu befürchten gewesen war. Schon im Startbereich wurden die inklusive der Neben-Bewerbe rund 35.000 Athletinnen und Athleten von Sonnenschein begrüßt, die Temperaturen bewegten sich im niedrigen einstelligen Bereich, der Wind war nicht so störend wie erwartet.
+++ LIVE-Ticker +++
Und ganz am Schluss...
...kommen die 48er und sammeln die Becher und andere Überbleibsel ein.
Im Ziel - Es ist geschafft!
Mit den hier zu sehenden Finishern des 41. Vienna City Marathon beenden wir die Liveberichterstattung rund um das größte Laufevent Österreichs. Danke fürs Mitlesen. Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut!
Die - sehr belebte - Zielgerade aus verschiedenen Blickwinkeln
Die Halbmarathon-Gewinner im Bild
Melissa Hawtin und Timo Hinterndorfer waren heute die Schnellsten über die halbe Distanz.
Siegerin Nazret Weldu ist begeistert
"Es war ein großartiger Tag für mich", sagt Weldu.
Chala Regasa war "auf Sieg fokussiert"
Die Temperaturen seien für ihn etwas kalt gewesen, sagte VCM-Sieger Regasa im ORF-Interview. "Nach Kilometer 32 war es auch ein bisschen windig. Ich wollte unter 2:06 laufen und wollte pushen, aber es hat nicht funktioniert." Regasa kündigte an, zum VCM zurückkommen zu wollen.
"Ich habe mich lange für dieses Rennen vorbereitet, mein Fokus war auf dem Sieg. Es ist großartig, dieses Rennen gewonnen zu haben", so Regasa.
Julia Mayer spricht von "richtig geilem Rennen"
„Es war wieder ein richtig geiles Rennen. Das Ziel war mit der europäischen Spitze mitzulaufen. Es ist alles so aufgegangen", so Mayer.
Die 31-Jährige hatte im Vorfeld des Bewerbs ihre Periode bekommen und hatte somit nicht die Möglichkeit, in ihrem Bestzeit-Bereich zu laufen. "Das war mental ein bisschen schwer, darum bin ich stolz auf meinen Körper. Ich bin sehr zufrieden", ließ Mayer wissen. Sie war anders als die übrige Spitze mit langer Hose gelaufen, auf dem letzten Kilometer sandte sie mehrmals ein gezeigtes Herz in das Publikum.
Der beste Österreicher im Wortlaut
Mario Bauernfeind: "Die Vorbereitung war nicht optimal. Heute war alles perfekt, ich habe mich von Anfang an gut gefühlt. Das Wetter war wirklich gut."
Peter Herzog ist zufrieden
Der Salzburger, der heute zweitbester Österreicher wurde, hatte länger mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und daher schon lange keinen Lauf über die volle Marathondistanz absolviert. Er zeigte sich auch über seine Finisher-Zeit von 2:15:29 positiv überrascht.
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Wenn's vorbei ist...
...ist es für viele im wahrsten Sinn des Wortes vorbei. Im Bild drei Finisher, für die das Aufstehen nach dieser Szene wohl das Schwierigste des heutigen Tages sein wird.
Wahrer Sportgeist zwischen Österreichs schnellsten Männern
Bilder wie diese will man im Sport sehen! Der zweitschnellste Österreicher Peter Herzog gratulierte seinem innerösterreichischen "Bezwinger" Mario Bauernfeind herzlich und neidlos.
Die beiden liefen heute lange Zeit miteinander, ehe Herzog das Tempo nicht mehr ganz halten konnte. Er war aber von seiner Zielzeit durchaus positiv überrascht.
Der schnellste Österreicher und die schnellste Österreicherin
Nach ihren heutigen Topleistungen zeigen Mario Bauernfeind und Julia Mayer Flagge.
Julia Mayers Zieldurchlauf im Bild
Julia Mayer nach 2:31:25 im Ziel
Im Finish ist die beste Österreicherin noch etwas hinter ihre hochgerechnete Zeit zurückgefallen und hat damit auch ihre Wien-Bestzeit aus dem Vorjahr verpasst. Am Ende stehen für sie 2:31:25 Stunden und Platz 10 zu Buche.
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Julia Mayer grüßt im Endspurt das Publikum
Noch 500 Meter - und Österreichs schnellste Frau des Tages hat sogar Zeit, den jubelnden Massen am Streckenrand ein Herz zu zeigen.
Alles Gute fürs Finish, Julia Mayer!
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Weldu in 2:24:08 im Ziel
Die Siegerin ist im Ziel! Nazret Weldu hat den Marathon in 2:24:08 Stunden absolviert.
Nazret Weldu läuft dem Sieg entgegen
Nun wartet man im Zielbereich auf die heutige Siegerin. Nazret Weldu aus Eritrea lag nach 40 km fast zwei Minuten vor der Kenianerin Rebecca Tanui und wird dieses Rennen gewinnen.
Äthiopien vor drei Mal Kenia
An der Spitze der Resultatsliste steht heute der einzige Teilnehmer aus Äthiopien, dahinter folgt auf den Plätzen 2 bis 4 eine kenianische Phalanx - bestehend aus Bernard Muia, Albert Kangogo und Leonard Barsoton. Auf Rang 5 folgt mit Cameron Avery ein Neuseeländer, dahinter Juan Pacheco aus Mexiko, ehe auf Rang 7 und 8 mit Felix Kibitok und Mica Cheserek zwei weitere Kenianer folgen.
Auch Peter Herzog hat's geschafft
Und schon ist auch der zweitschnellste Österreicher des Tages im Ziel. Platz 19 und 2:15:29 Stunden stehen für ihn zu Buche - und einem entspannten Lächeln folgt die herzliche Gratulation an Mario Bauernfeind, der 70 Sekunden schneller war.
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Mario Bauernfeind ist im Ziel!
Der beste Österreicher ist soeben durchs Ziel gelaufen. Eine Zeit von 2:14:19 bedeutet für ihn Platz 15.
Bauernfeind 18. nach 40 Kilometern
Seine Durchgangszeit vor den letzten zwei Kilometern lautet 2:017:15.
Sieger Regase nach 2:06:35 im Ziel
Der Äthipier hat es geschafft! Ungefährdet ist er die letzten paar hundert Meter auf der Ringstraße entlanggelaufen und passierte in einer Zeit von 2:06:35 Stunden das Zielband.
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Barsoton und Kibitok in Richtung Podest unterwegs
Zweiter wird wohl der Kenianer Leonard Barsoton werden, der bei Kilometer 40 39 Sekunden vor seinem Landsmann Felix Kibitok lag.
Chala Regasa wird gleich als Sieger durchs Ziel gehen!
Der Äthiopier befindet sich nun auf der Zielgeraden.
Chala Regasa bei Kilometer 40 durch
Der führende Äthiopier hat die 40-km-Marke passiert - und zwar nach einer Laufzeit von 1:59:44 Stunden. Seine - zu erwartende - Siegerzeit wird wohl etwas über 2:06 Stunden liegen.
Inzwischen ist er an der Staatsoper vorbei und läuft auf der Ringstraße dem Sieg entgegen.
Julia Mayer Zwölfte bei Kilometer 35
Österreichs Nummer eins durchlief die 35-km-Marke nach 1:46:30 Stunden - hochgerechnete Zielzeit 2:29:48.
Sie ist damit Zwölfte bei den Frauen, die Führende Rebecca Tanui lag zu diesem Zeitpunkt etwas mehr als vier Minuten vor ihr.
Regasa mehr als eine halbe Minute voran
Chala Regasa hatte bei Kilometer 35 einen Vorsprung von 33 Sekunden auf seine ersten Verfolger Felix Kibitok und Leonard Barsoton (beide Kenia). Der Äthiopier scheint also dem Sieg entgegenzulaufen - jedoch aller Voraussicht nach ohne neuen Streckenrekord.
Herzog zurückgefallen
Im Österreicher-Duell scheinen die Würfel gefallen. Peter Herzog konnte bei Kilometer 34 das bisherige Tempo nicht mehr halten und musste Mario Bauernfeind ziehen lassen. Dieser wird wohl heute die Nummer 1 in Rot-Weiß-Rot werden.
Julia Mayer auf Kurs für 2:29 Stunden
Von ihren bisherigen Durchgangszeiten her läuft die heimische Favoritin Julia Mayer derzeit einer Zielzeit von rund 2:29 Stunden entgegen. Das wäre zwar hinter ihrer tollen Rekordzeit von Valencia vom letzten Dezember ( 2:26:43), aber schneller als ihre vorjährige VCM-Marke (damals ÖLV-Rekord) von 2:30:42.
Herzog und Bauernfeind gleichauf
Wer wird heute bester Österreicher im Marathon? Noch kann man dazu nichts sagen, denn Peter Herzog und Mario Bauernfeind laufen gerade Seite an Seite durch die Hauptallee. Es wird sich also wohl erst im Finish zeigen, wer von den beiden heute den besseren Tag hat.
Chala Regasa nun alleine vorne
Im Männerbewerb gibt es aktuell einen alleinigen Führenden. Der Äthiopier Chala Regasa läuft derzeit einsam dem Ende der Prater Hauptallee entgegen.
Split-Zeiten der schnellsten Frauen bei Kilometer 25
Mit einer Durchgangszeit von 1:11:49 hat die Kenianerin Rebecca Tanui die 25-km-Marke passiert. Eine Sekunde hinter ihr lag da Nazret Weldu aus Erithrea. Hochgerechnet würde das eine Siegerinnenzeit von 2:23:40 bedeuten würde.
Tempomacher Kurgat ausgestiegen
Nach gut 30 Minuten ist Pacemaker Stanley Kurgat ausgestiegen. Der Kenianer hatte das Tempo derart hoch gehalten, dass er zwischenzeitlich sogar der Spitzengruppe davongelaufen war. Nun heißt es für ihn "Job done".
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Drei Männer ganz vorne
Die Spitzengruppe durchläuft derzeit zum zweiten Mal die Hauptallee.
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Die ersten 25 km in 1:14:34
Die Durchgangszeit der Schnellsten - Stanley Kurgat (Kenia), Chala Regasa (Äthiopien) und Daniel Paulus (Namibia) - haben für die ersten 25 km 1:14:34 Stunden gebraucht. Die Zielzeit dieses Trios wurde davon ausgehend mit 2:05:51 hochgerechnet. Bei entsprechender Tempoverschärfung ist ein neuer Streckenrekord also nach wie vor im Bereich des Möglichen.
Sieben Mann an der Spitze
Topfavorit Bethwell Yegon aus Kenia ist etwas hinter die Spitzengruppe zurückgefallen. Man wird sehen, ob er es noch einmal nach ganz vorne schafft.
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Spitzenzeiten zur Halbzeit bei 1:03 Stunden
Mit ca. 63 Minuten für den ersten Halbmarathon ging das Spitzenfeld in die zweite Hälfte des Rennens. Noch einmal: Der im Vorjahr markierte Streckenrekord der Männer liegt bei 2:05:08 Stunden.
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Der Halbmarathon-Sieger ist im Ziel
Timo Hinterndorfer vollzieht den ersten Zieldurchlauf des Tages! Der 19-jährige Wiener erreichte als Sieger des Halbmarathons in - noch inoffiziellen - 1:03:05 Stunden das Ziel. Er ist die meiste Zeit mit den schnellsten Marathon-Männern mitgelaufen und nach der Mariahilferstraße in den Zielkanal des Halbmarathons eingebogen. Bravo!
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Elite in der Mariahilferstraße
Für die Allerschnellsten geht es derzeit leicht bergab - denn sie laufen die Mariahilferstraße entlang. Das bedeutet auch, dass es bald zu den ersten Zieleinläufen des Halbmarathons kommen wird.
Impressionen der Spitzengruppe am Naschmarkt
Vom Wiener Naschmarkt ging es dann weiter Richtung Westen und Schloss Schönbrunn.
Spitzengruppe aktuell auf Rekordkurs
Nach gut 13 km ist die Spitzengruppe der Männer exakt im Plan, was einen möglichen neuen Streckenrekord betrifft. Wie immer leisten dabei ein paar Tempomacher aka "Hasen" sehr viel - sie halten das Thema hoch, werden aber später aussteigen und den Sieganwärtern das Tempomachen überlassen.
Mit der Lieblingsmusik durchs Ziel
Der Zielbogen des VCM ist heuer besonders ausgestattet und lässt die ohnehin sicher emotionale Zielpassage zu einem interaktiven Erlebnis werden. Über die Kennung der Startnummer ist es möglich, beim Erreichen des Ziels sein Bild am LED-Zielturm zu sehen - und zugleich einen vorher angegebenen Lieblingssong eingespielt zu bekommen. Es ist auch möglich, sich vom Zielmoderator mit einem persönlichen Glückwunsch empfangen zu lassen, während man über die Ziellinie des Vienna City Marathon läuft.
So sieht die diesjährige Marathon-Medaille aus
Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich vor kurzem auf den Weg gemacht - und daher noch eine weite Strecke zurückzulegen, ehe sie sich über das Finishen ihres Bewerbs freuen können. Der materielle Lohn für das Erreichen der Ziellinie beim VCM ist auch heuer eine Finisher-Medaille. So sieht sie aus.
Elite nun vor der Staatsoper
Die Gruppe der Schnellsten passierte soeben die Staatsoper am Wiener Ring – ein Ort, an dem üblicherweise Mozart-Arien durch den Raum geschmettert werden, an dem einmal im Jahr ein berühmter Baumeister noch berühmtere internationale Promis zum Ball einlädt - und ein Bauwerk, an dessen Fassade sich vor gut zehn Jahren ein berühmter US-Schauspieler actionfilmtauglich abgeseilt hat – dieser Ort wird heute als eindrucksvolles Hintergrundbild für die Marathonläufer “zweckentfremdet”.
Nun erreichen die Läufer aus den hinteren Blocks die Hauptallee
Lustige Anfeuerungstäfelchen am Streckenrand
Immer wieder werden Teilnehmer von ihren Angehörigen und Freunden auch mit diversen schriftlichen Parolen angefeuert. Der hier angesprochene Flo hat hoffentlich gut trainiert - angesichts dieser Mitteilung sollte er nämlich den Marathon in unter drei Stunden bewältigen können.
Hauptalle: "A long, but not winding road"
Elite lief die ersten 3 km knapp unter 9 Minuten
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"Mythos Hauptalle"
Viele Teilnehmer befinden sich bereits in der Prater Hauptallee, die nicht nur als Wiens "Lauf-Mekka" bekannt ist, sondern auch im Oktober 2019 durch Eliud Kipchoges "Labor-Marathon" unter zwei Stunden weltberühmt wurde.
Reichsbrücke füllt sich langsam
Zu den Klängen von Bruce Springsteens "Born To Run" bewegen sich die laufenden Massen nun über die Reichsbrücke. Wie aus den vergangenen Jahren gewohnt, füllt sich diese nun gut eine Viertelstunde nach dem Start der Elite zusehends. Während eine Hälfte der Brücke schon seit Minuten das übliche bunte Bild liefert, sind jetzt auch die Gegenfahrbahnen seit kurzem freigegeben. Bald also wird die Reichsbrücke auf allen Fahrspuren mit Läufern und Läuferinnen gefüllt sein.
Viel zu tun an den Servicestellen
Vor dem Start konnten die Aktiven ihre nummerierten Sackerln mit der Wechselwäsche und allem, was sie nach dem Zieleinlauf benötigen, abgeben. Das Gepäck wird anschließend in den Zielbereich transportiert und dort den Teilnehmern nach ihrer Zielankunft ausgehändigt.
Was vor dem Start noch unbedingt sein muss(te)...
Bald geht es für alle los!
Nach und nach wird die "Startampel" für alle Marathon- und Halbmarathon-Teilnehmer sowie für die Staffel-Startläufer und -innen auf Grün schalten. Einige haben noch Zeit für allerletzte Vorbereitungen.
Die Elite ist gestartet!
Mit Rückenwind laufen die Schnellsten nun zunächst über die Reichsbrücke und dann erstmals in Richtung Prater Hauptallee.
Grüße an die Teilnehmer aus Eritrea
Eine afrikanische Sportorganisation grüßte via "X" die zu den Topfavoritinnen zählende Nazret Weldu und andere Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Eritrea.
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Bisher gab es beim VCM zwei österreichische Siegerinnen
Julia Mayer wird heute einiges zugetraut, sie könnte in der Frauenwertung des Marathons ganz vorne mitmischen. Seit 1984, als dieses Event als „Frühlingsmarathon“ zur ersten Austragung kam, gab es zwei heimische Siegerinnen: Carina Weber-Leutner (später Lilge-Leutner) gewann 1987, ihr tat es Andrea Mayr im Jahr 2009 gleich.
21 Top-Ten-Plätze stehen zu Buche, sie wurden erreicht durch: Monika Naskau, Henriette Fina, Verena Lechner, Christiane Berethalmy, Dagmar Rabensteiner, Eva-Maria Gradwohl, Susanne Pumper, Ingrid Eichberger, Tanja Eberhart, Eva Wutti und Victoria Schenk. 46 Österreicherinnen liefen in Wien unter drei Stunden ins Ziel, einzig 2015 und 2022 hat das keine teilnehmende Frau aus Österreich geschafft. Zwölf Podestplätze gab es, vier Mal wurde Österreichs Rekord geknackt. Aktuell hält diesen Julia Mayer, die im vergangenen Dezember in Valencia ihren Wien-Rekord vom Frühjahr noch auf 2,26:43 Stunden drücken konnte. Dieser Lauf sicherte ihr auch das Olympiaticket für die Spiele in Paris.
Wird der Wind die Rekordjagd der Favoriten bremsen?
Die einstelligen Temperaturen und der wohl ziemlich lästige Nordwind beschäftigen auch die afrikanischen Asse. Sie wollen sich davon aber nicht von Topzeiten und im besten Fall von einem neuen Streckenrekord abhalten lassen.
Regasa lief im April 2023 in Rotterdam bereits 2:06:11, sein zweiter Marathon soll noch schneller werden. "Ich bin nicht hier, um mich zurückzuhalten. Das kalte Wetter ist gut, weil man weniger Energie braucht. Ich laufe gerne bei solchen Temperaturen", sagte der Äthiopier. Teile der Strecke kennt er bereits von seinem Pacemaker-Einsatz für Eliud Kipchoge bei dessen 1:59-"Laborrennen" im Jahr 2019.
Der im Vorjahr in Wien in knapp unter 2:07 zweitplatzierte Yegon will Kenntnis der gesamten Strecke nutzen. "Alles ist möglich. Ich will meine persönliche Bestzeit von 2:06:14 verbessern. Wenn das Wetter passt und die Pacemaker einen guten Job machen, werden wir den Streckenrekord versuchen", sagte der Kenianer. Sein Landsmann Kibitok stimmte zu: "Wenn alles passt, können wir vielleicht den Streckenrekord laufen."
Die Erwartungen der aussichtsreichsten österreichischen Männer
Wer heute bestplatzierter Österreicher bei den Männern wird, werden sich wohl Mario Bauernfeind und Peter Herzog ausschnapsen. Bei der Pressekonferenz vor zwei Tagen nannten sie beide dieses Ziel und gaben sich zuversichtlich.
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Das Wetter: Kühl und trocken
Derzeit hat es im Startbereich um die 5 Grad Celsius, für 11 und 12 Uhr sind 8 Grad vorhergesagt. Die trübe Wolkendecke wurde inzwischen großteils von Sonnenschein verdrängt - und das Wichtigste: Im Gegensatz zu gestern wird es trocken bleiben! Zum Laufen also fast ideale Bedingungen, nur das Warten bis zur Startfreigabe könnte für viele problematisch werden. Auch der Wind könnte es heute mühsam machen, er soll phasenweise recht stark vom Norden her kommen.
Rückblick auf die Samstags-Bewerbe
Das VCM-Team blickt in einem Tweet auf die Rahmenbewerbe des gestrigen Tages zurück. Zwar hat es der Regen allen Teilnehmenden erschwert, doch Leistung, Stimmung und Emotionen waren gleichwohl gegeben.
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Kaum Pollenbelastung beim Vienna City Marathon erwartet
Für viele Teilnehmer kann gerade bei einem Laufevent im Frühling die Pollenbelastung zu einem Thema werden. Heute dürften jedoch für Allergikerinnen und Allergiker optimale Bedingungen herrschen.
Durch das sehr warme Wetter hatten einige Hauptallergene einen sehr frühen Blühbeginn und haben die Vollblüte bereits hinter sich, berichtete der Pollenservice Wien der MedUni Wien. Die Birke, die im Normalfall das Hauptallergen für April darstellt, hat ihre Hauptblütezeit etwa aufgrund der teils sommerlichen Wetterverhältnisse Anfang April bereits abgeschlossen. Nur bei Windströmungen aus dem Westen oder Norden droht Ferntransport von Birkenpollen.
Das sommerliche Wetter hat dafür die Entwicklung der Gräser gefördert, dementsprechend gibt es bereits erste blühende Exemplare und Vorboten der Graspollensaison. "Durch das konsequente Mähen der Stadt Wien wurden bisher aber nur vereinzelt Exemplare in ihrer Blüte gesichtet. Der Pollenflug der Gräser ist zum Zeitpunkt des Laufes noch als gering einzuschätzen", so die MedUni.
Die gespannten Minuten der Vorbereitung
Die meisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind bereits am Startbereich bei der Reichsbrücke angekommen. Für sie hat nun die angespannte Zeit des Wartens auf den Start begonnen - einerseits mit Aufwärmen, andererseits mit der finalen Adjustierung und dem Checken, ob alles an der Ausrüstung passt.
Polizei weist auf Sperren hin
Ein Laufbewerb dieser Größenordnung im Herzen der Bundeshauptstadt zieht natürlich Konsequenzen für den Verkehr nach sich - sowohl für jenen auf der Straße als auch für Fahrten mit den Öffis. Die Polizei wies schon im Vorfeld auf Sperren hin und rät, sich vor notwendigen Fahrten in die oder durch die Stadt genau zu informieren.
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Einstimmung via Screen in der U-Bahnstation
Wer öffentlich zum Start anreist, bekommt via Infoscreen in den U-Bahnstationen auch noch gute Wünsche mit auf den Weg geschickt.
Großteils wird öffentlich zum Start angereist
Wie jedes Jahr ist in den Stunden vor dem Start viel in Wiens öffentlichen Verkehrsmitteln los, naturgemäß am meisten in der U1.
Kein Verdruss durch Regen bei Inclusion Run und Co.
Schon gestern haben in Österreichs Bundeshauptstadt diverse Rahmenbewerbe des Vienna City Marathons stattgefunden. Neben dem Lauf über 5 km und diversen Kinderbewerben hat auch wieder der vor einigen Jahren eingeführte Coca Cola Inclusion Run stattgefunden. Der verbindende Grundgedanke dieses Laufs ohne Zeitnehmung und Wertung hat auch unter dem verregneten Samstagnachmittag nicht gelitten.
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Vorjahreszweiter Yegon führt dichtes VCM-Elitefeld an
Das Feld an Eliteläufern beim heutigen Vienna City Marathon wird vom Vorjahreszweiten Bethwell Yegon aus Kenia und dem Äthiopier Chala Regasa angeführt. Beide haben Bestzeiten von knapp über 2:06 Stunden zu Buche stehen.
Auch der Kenianer Felix Kibitok und Samsom Amare aus Eritrea könnten im Idealfall an den im Vorjahr von Samwel Mailu aufgestellten Streckenrekord von 2:05:08 herankommen.
Auch die österreichischen Asse Peter Herzog und Mario Bauernfeind werden unter 30 Läufern mit Bestzeiten von 2:15 Stunden oder schneller mögliche Begleiter und starke Konkurrenz vorfinden.
Im Vorjahr gab es einen Streckenrekord bei den Männern
Im Vorjahr hat es beim 40. Vienna City Marathon einen neuen Streckenrekord bei den Männern gegeben. Der Kenianer Samwel Mailu gewann den Bewerb und drückte dabei in 2:05:08 Stunden die neun Jahre alte Bestmarke des Äthiopiers Getu Feleke (2:05:41) klar.
Bei den Frauen ging der Sieg in 2:24:12 Std. an die Kenianerin Magdalyne Masai, beste Österreicherin war Julia Mayer in 2:30:42. Bei den Männern blieb Andreas Vojta hinter seinen Erwartungen und belegte in 2:19:27 Platz 14.
Das ist die heutige Rennstrecke
Eine Übersicht über die Marathon-Strecke samt den gültigen Streckenrekorden und österreichischen Streckenrekorden.
Startschuss um 9 Uhr
Um 09.00 Uhr erfolgt der Startschuss für die Läuferinnen und Läufer der internationalen und nationalen Elite. Danach geht es je nach Leistungseinstufung blockweise auf die Strecke - viele der Hobbyathleten, die diesen Lauf als großes Abenteuer in Angriff nehmen, müssen dann also noch auf ihr Startsignal warten, denn der Start der einzelnen Blöcke erfolgt in verschiedenen Intervallen. Bei den heutigen niedrigen Temperaturen, die zwar zum Laufen durchaus angenehm sind, kann diese lange Wartezeit mühsam werden.
Guten Morgen zum 41. Vienna City Marathon!
Bald geht es los und wir begrüßen Sie herzlich zur Liveberichterstattung rund um den 41. Vienna City Marathon, der heute um 09.00 Uhr an der Reichsbrücke gestartet wird.
Einmal mehr steht der schon lange als Traditionsbewerb geltende Lauf auch im Zeichen der Jagd nach einem neuen Männer-Streckenrekord. Der Äthiopier Chala Regasa sowie Bethwell Yegon und Felix Kibitok aus Kenia könnten bei idealem Rennverlauf in die Sphären von 2:05:08 Stunden - der im Vorjahr vom Sieger Samwel Mailu aus Kenia erzielten Rekordmarke - vorstoßen.
Im Duell um den Status als bester Österreicher im erwarteten Zeitrahmen von 2:13 bis 2:15 ist Mario Bauernfeind im Vorteil, denn ÖLV-Rekordler Peter Herzog wurde Anfang April von einer Erkrankung ausgebremst.
Für Spannung wird jedenfalls auch die Entscheidung bei den Frauen sorgen: Denn einerseits gibt es Athletinnen mit Bestzeiten unter dem zwei Jahre alten Streckenrekord von 2:20:59 Stunden, andererseits werden diese und andere ausländische Elite-Läuferinnen von einer mit Strahlkraft versehenen Lokalmatadorin herausgefordert. Denn Julia Mayer geht bei ihrem zweiten Wien-Abenteuer über 42,195 km klar auf eine Topplatzierung los.
OE24 TV Live-Stream
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