Die Vienna Vikings haben im AFLE-Kracher gegen Rhein Fire ein klares Rufzeichen gesetzt. In einem packenden Football-Krimi setzen sich die Wiener in der Generali Arena mit 24:10 durch. Maßgeblich daran beteiligt war wieder Quarterback Ben Holmes (1 Rushing, 1 Passing Touchdown, 237 Passing Yards und 34 Rushing Yards) und eine bärenstarke Defense. Die Wikinger sind somit nach drei Spieltagen weiter ungeschlagen und führen die Liga souverän an.
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Zu Beginn des Spiels deutete sich schon ab, was viele erwartet hatten. Ein Duell auf Augenhöhe, in dem es keinen Vorteil für eines der beiden Teams gab. Erst kurz vor dem ersten Seitenwechsel gab es die ersten Punkte, als Rhein Fire mit einem Field Goal in Führung gehen konnte. Doch die Hausherren ließen sich davon nicht abschrecken. Nach einem starken Pass auf Yannick Mayr und einem Foul an Quarterback Ben Holmes näherte man sich erstmals der Endzone an.
Doch dann der Schock. Ein Holmes-Pass fiel Fire-Verteidiger Christian Matthew in die Arme und so kamen die Deutschen wieder in Ballbesitz. Doch dieses Mal war die Vikings-Defense aufmerksam und konnte umgehend den Ball mit einem Turnover on Downs zurückgewinnen.
Vikings gehen in Führung
Nun ging man mit dem Ball sorgfältiger um. Nach starken Läufen von Karri Pajarinen und Albert "Bertl" Wiesigstrauch war man nur noch fünf Yards von der Endzone entfernt. Und diesmal bekam der Finne im Vikings-Trikot den Ball und lief zu seinem ersten Saison-Touchdown und der mittlerweile verdienten Vikings-Führung.
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Doch dann verteilten die Wiener Gastgeschenke. Bei einem Pass von Kenji Bahar, der viel zu weit war, gab es eine Strafe, die Rhein Fire viel Raumgewinn ermöglichte. In weiterer Folge kam es kurz nach der Two-Minute-Warning erneut zu einem Führungswechsel. Diesmal fand Fire-Running-Back Jonathan Scott die Endzone zur 10:7-Führung.
Ein weiteres Mal kamen die Wiener in Ballbesitz und versuchten alles, um mit einem Vorsprung in die Kabine zu kommen. Dafür nahm Ben Holmes erstmals selbst die Beine in die Hand und konnte mit zwei starken Läufen und einem präzisen Pass auf Yannick Mayr den Weg in die Red Zone finden. Dort war allerdings Endstation, ein Pass auf Darrell Stewart wurde gerade noch von der Rhein-Fire-Abwehr verhindert. So kam Dennis Tasic auf das Feld und konnte kurz vor der Pause mit einem Field Goal noch ausgleichen.
Vikings legen wieder vor
Auch nach der Halbzeitpause war das Spielgeschehen nicht verändert. Die Wikinger dominierten auf beiden Seiten des Balls, doch Rhein Fire hielt stark dagegen. Der erste Drive endete mit einem vergebenen Tasic-Field-Goal, doch im Gegenzug zeigte die Defense, bei der Luca Siebert verletzt in der Kabine bleiben musste, groß auf. Noah Svancar die Fans im Stadion nach einer Interception ausrasten.
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So kam Holmes, der immer mehr Yards selbst lief, wieder zurück aufs Feld und diesmal konnte man den Spielzug auch mit einem perfekt ausgespielten Touchdown-Pass auf Florian Bierbaumer zur 17:10-Führung krönen.
Vikings-Defense wehrt Angriffe ab
So ging es mit einem Score Unterschied ins Schlussviertel. Rhein Fire versuchte alles, doch die Wikinger-Abwehr konnte nichts mehr überraschen. Von einem Touchdown waren die Deutschen weit entfernt und der nächste Field-Goal-Versuch ging ebenfalls daneben und Holmes kam zurück aufs Feld.
11 Minuten vor Schluss wollte man nun alles klar machen und zugleich viel Zeit von der Uhr nehmen und das mit Erfolg. Nach einem langen Drive konnte Holmes am Ende den Touchdown zum 24:10 erzielen, sein insgesamt vierter in dieser Saison, womit er auch eindrucksvoll weiterhin die Liga-Statistik der Rushing Touchdowns anführt.
Dritter Sieg im dritten Spiel
Die Düsseldorfer hatten noch 5:30 Minuten zur Aufholjagd und brauchten zwei Touchdowns. Nachdem die Offense abgeliefert hatte, ließ auch die Defense nichts mehr anbrennen. Nach mehreren Passversuchen musste die Fire-Offense ohne Touchdown wieder das Feld verlassen. Holmes kam abermals aufs Feld und die Deutschen mussten ihre Timeouts aufbrauchen.
3 Minuten vor Schluss riskierten die Wikinger noch einmal alles. Anstatt bei 4th & 1 auf Nummer sicher zu gehen und zu punten, spielte man den Versuch aus um den Ball zu behalten und das mit Erfolg. Man musste den Ball zwar noch einmal abgeben, am Ausgang des Spiels änderte das aber nichts mehr. So feierten die VIkings ihren dritten Saisonsieg und sind nun der absolute Favorit auf den Einzug in den ersten Gold Bowl der Geschichte.
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