Kracher gegen Rhein Fire
Vikings-Ansage vor Gipfeltreffen: "Haben Sie schlechter gemacht"
Am Samstag (ab 16.45 Uhr, live Sport 1 & ORF) steigt der Showdown in der AFLE. Am 3. Spieltag empfangen die Vienna Vikings in der Generali Arena den zweimaligen ELF-Champion Rhein Fire. Es treffen zwei der besten europäischen Teams aufeinander und wollen den Platz an der Spitze der AFLE: The League Europe für sich behaupten.
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Vor der Saison wechselten mit Nick Wiens, Marloshawn Franklin und Alejandro Fernandez gleich drei Spieler von Rhein Fire zu den Vikings. Für Head Coach Chris Calaycay ist klar: "Wir haben sie damit definitiv schwächer gemacht." Für die Wiener zählt nach zwei Niederlagen in den letzten drei Partien gegen die Düsseldorfer nur der Sieg.
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Noch dazu konnte man diese Woche erstmals Abwehr-Monster Florian Sudi in den Kader holen, der in den ersten beiden Spielen verletzt zusehen musste. Calaycay konnte in den ersten beiden Spielen gegen Berlin und Breslau gegen Ende seine Stars schonen und ist bereit für den Kracher: "Ich mag unseren Gameplan. Wir werden einige explosive Spielzüge zeigen."
Besonderes Spiel
Ein besonderes Spiel ist es für Wiens, der die letzten vier Jahre der Offensive-Line von Stabilität verpasste. Er trifft auf einige Ex-Teamkollegen und kennt den Großteil der Fire-Defense noch aus dem Training im Vorjahr. "Ich muss ihnen gegenüberstehen, ob ich will oder nicht", so der 29-jährige Deutsche mit dem passenden Namen für die Wikinger.
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Wiens: "Natürlich ist es für mich ein ganz besonders Spiel. Aber ich nehme es professionell. Ich kenne viele von den Jungs, werde aber sicher nicht in die falsche Kabine abbiegen. Es ist mir egal, wer mir gegenübersteht, ich muss meine Leistung abrufen." Denn die Vikings-Offense führt in einer überraschenden Statistik.
Quarterback Ben Holmes hat nach zwei Spieltagen mit drei Rushing-Touchdowns die meisten Läufe in die Endzone der ganzen Liga. Wiens stellt klar, dass er für seinen Spielmacher "alles tun wird, ganz gleich, ob es um Passing-Touchdowns, Rushing-Touchdowns oder Receiving-Touchdowns" geht. Ob er dabei eine kleine Überraschung für das Rhein-Fire-Spiel verraten hat, wollte er allerdings nicht sagen.
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