Riesen-Jubelkundgebung im österreichischen Kanulager bei den Wildwasser-Weltmeisterschaften in Oklahoma City! Auf dem schwierigen Kurs auf dem Gelände der Olympia-Bewerbe 2028 sicherte sich das Trio aus Felix Oschmautz, Mario Leitner und Junioren-Weltmeister Max Steinbrenner am Dienstag überraschend die Bronzemedaille im Kajak-Teambewerb. Die drei ÖKV-Paddler brannten einen fehlerfreien Lauf in den Kanal und schlug nach 90,78 Sekunden an.
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Lediglich das Sieger-Team aus Slowenien (89,60 Sek.) und die zweitplatzierten Schweizer (89,71 Sek.) waren einen Hauch schneller als die Österreicher. Dahinter entwickelte sich eine wahre Millimeterentscheidung um das Edelmetall: Das viertplatzierte Trio aus Polen sammelte vier Strafsekunden und verpasste das Podium haarscharf um mickrige 0,15 Sekunden. Im stark besetzten Feld aus insgesamt 18 Nationen bewahrte das rot-weiß-rote Dreiergespann am Ende eiskalt die Nerven.
Kärntner Routine und frisches Blut zum Erfolg
Für Felix Oschmautz war das Edelmetall im Team die Belohnung nach einem intensiven Auftaktprogramm. Der Olympia-Vierte von Tokio 2021 landete bereits im Kajak-Cross-Zeitlauf auf dem starken fünften Rang. Im Vorlauf des Einzel-Kajaks zitterte sich der Kärntner als 29. gerade noch in das Halbfinale. Deutlich souveräner meisterte Mario Leitner den Einzel-Vorlauf, der fehlerfrei auf Platz 13 ins Semifinale einzog, während Youngster Steinbrenner unter 80 Startern den 57. Rang belegte.
Am Donnerstag steigen im Einzel-Kajak bereits die Halbfinal- und Finalentscheidungen, ehe am Samstag der K.o.-Bewerb im Kajak-Cross ansteht.
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