Skandal: Pacquiao kämpfte "einhändig"

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Skandal: Pacquiao kämpfte "einhändig"

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Philippino war an Schulter verletzt und muss sich Operation unterziehen.

Boxer Manny Pacquiao hat den WM-Kampf im Weltergewicht gegen Floyd Mayweather nach eigener Aussage verletzt bestritten. Der 36-Jährige von den Philippinen betonte am Samstag (Ortszeit) in Las Vegas, dass er sich vor einigen Wochen im Training eine Verletzung an der rechten Schulter zugezogen habe. Pacquiao war dem US-Amerikaner einstimmig nach Punkten unterlegen.

Schmerzstillende Spritze verboten
Pacquiaos Promoter Bob Arum gab an, dass seinem Schützling die Verwendung einer entzündungshemmenden Spritze vor Kampfbeginn seitens der Boxbehörde Nevadas (NSAC) untersagt worden war. Die Entscheidung habe den Ausgang des Kampfes beeinflusst, sagte Arum. Pacquiao habe den rechten Haken nicht so konstant schlagen können, da die Verletzung ihn behindert habe, ergänzte Trainer Freddie Roach.

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NSAC-Präsident Francisco Aguilar sagte, dass es keinen Beweis für eine Verletzung gegeben habe. "Ich kann keine Entscheidung treffen, die darauf basiert, was die mir erzählen", so Aguilar.

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Schulter-OP unvermeidlich
Inzwischen wurde aber bekannt, dass sich Pacquiao noch diese Woche sogar einer Operation unterziehen muss. Der Box-Star hat sich laut dem Orthopäden Neal ElAttrache eine die Rotatorenmanschette in der rechten Schulter eingerissen. "Wir haben ein MRI gemacht, das die Verletzung bestätigt", so der Arzt gegenüber dem US-Sportsender ESPN. Die Reha-Zeit wird 9 bis 12 Monate betragen...

Fans sind sauer
Den Boxfans weltweit ist das jedenfalls egal. Sie sind stinksauer, weil sie bis zu 100 Dollar für die TV-Übertragung des "Kampf des Jahrhunderts" bezahlt hatten - nur um einen verletzten Boxer zu sehen. Kein Wunder, dass der Fight mittlerweile als "Reinfall des Jahrhunderts" besser bekannt ist.

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