Erste Bilder

Luxus-Tempel um 3,7 Milliarden Dollar: SO soll das "Trump-Stadion" aussehen

In Washington soll schon bald ein neuer Sport-Tempel stehen, den US-Präsident Donald Trump nach sich benannt sehen möchte. Nun gibt es erste Bilder von dem Mega-Projekt.

Die US-Hauptstadt Washington soll ein neues, milliardenteures Sportstadion bekommen. Die neue Heimat des NFL-Teams, der Washington Commanders, soll für 3,7 Milliarden Dollar (3,24 Mrd. Euro) am östlichen Rand der Stadt anstelle des verfallenden RFK Stadiums eine neue Sportstätte mit 65.000 Plätzen entstehen.

Im Zuge des Neubaus soll auch das Viertel revitalisiert werden - mit neuen Shoppingmöglichkeiten, Wohnungen und Parks. Das bisherige Stadion am Anacostia-Fluss, etwa drei Kilometer vom US-Kapitol entfernt, ist nicht mehr nutzbar. Die Commanders spielen seit 1996 nicht mehr dort, sondern im benachbarten US-Staat Maryland.

Auch US-Präsident Donald Trump hat sich schon längst in die Baupläne eingemischt. Das NFL-Team aus Washington änderte erst 2020 seinen Namen von Redskins zu Commanders, weil der alte Name (übersetzt Rothäute) lange Zeit als rassistische Beleidigung gegenüber amerikanischen Ureinwohnern kritisiert wurde und historisch mit Gewalt gegen diese Bevölkerungsgruppe verbunden war. Einerseits forderte Trump, dass man den ursprünglichen Namen wieder annehmen soll, doch das war nicht sein einziger Einfall.

Trump will Stadion nach sich benennen

Er hat auch vorgeschlagen, dass der neue Luxus-Tempel nach ihm benannt werden könnte. "Das wäre ein schöner Name, denn es war Präsident Trump, der den Wiederaufbau des neuen Stadions ermöglicht hat", meinte damals eine Sprecherin dem renommierten US-Sportsender ESPN. Ein Vertreter des Weißen Hauses ließ damals wissen: "Das ist es, was der Präsident will. Und es wird wahrscheinlich auch so kommen."

Nun hat das Team erstmals Bilder des Stadions veröffentlicht. Vor allem der Blick auf das Kapitol und das Washington Monument bei Nacht versprechen eindrucksvolle Aufnahmen, sobald das Stadion eröffnet ist. Die Fertigstellung ist für 2030 geplant, nachdem das Stadion nun auch ein verschließbares Dach erhält, könnte zukünftig auch der Super Bowl in der Hauptstadt ausgetragen werden.

Denn die beste Football-Liga der Welt hat eine strenge Regel bei den Austragungsorten. Entweder findet das Spiel an einem Ort statt, in dem es auch im Februar angenehme Temperaturen hat, oder die Arena muss vollkommen überdacht sein. Einzige Ausnahme war der frostige Showdown 2014 in New York, das den Zuschlag zu Ehren der Anschläge vom 11. September 2001 erhielt.

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