Nach Cup-Debakel

Alaba-Hammer bei Real: Präsident spricht Machtwort

Real Madrid steckt in der Mega-Krise, jetzt kündigte Präsident Florentino Pérez harte Sanktionen an, für die Spieler wird sich einiges ändern.

Der Start in das Jahr 2026 war für Real Madrid turbulent. Erst musste Trainer Xabi Alonso nach der Supercup-Final-Niederlage gegen Barcelona nach nur einem halben Jahr gehen, wenige Tage später blamierte sich das weiße Ballett im Pokal gegen Albacete.

Tags darauf kündigte der mächtige Präsident Florentino Perez knallhart durch. Nach einer Aussprache mit der Mannschaft stellte er klar, dass das Ziel für die verbleibende Saison mindestens ein Titel sei. Das heißt, dass das Star-Ensemble rund um Kylian Mbappe und Jude Bellingham entweder die Champions League oder die heimische Meisterschaft gewinnen muss.

In der Liga liegt man mittlerweile vier Punkte hinter Barcelona. Noch dazu kritisierte Perez nahezu die ganze Mannschaft, während er Interimstrainer Alvaro Arbeloa den Rücken stärkt. Der größte Kritikpunkt des Bosses war, dass mit Ausnahme von Mbappe und Goalie Thibaut Courtois kein Spieler seine Leistung am Platz abrufen kann und sich das umgehend ändern müsse.

Kritik an Spielern

Zudem sei der Fitness-Zustand einiger Stars mehr als nur fragwürdig, berichten spanische Medien. Die Folge soll ein großer Aderlass sein. Berichten zufolge stehen nun einige verdiente Spieler auf der Streichliste und sollen verkauft werden.

Im laufenden Transfer-Fenster sollen die "königlichen" zwar keine Wechsel planen, im Sommer dürfte es dann aber zum großen Umbruch kommen. Seit Monaten wird darüber berichtet, dass die Ära von ÖFB-Kapitän David Alaba in Spaniens Hauptstadt zu Ende sei.

David Alaba Arbeloa
© Getty

Der Vertrag des 33-jährigen Wieners läuft mit Saisonende aus und nach vielen Verletzungs-Rückschlägen zählte er bei Alonso nicht mehr zu den Stammkräften. In der laufenden Spielzeit brachte es Alaba nur zu 6 Einsätzen und 184 Spielminuten.

Umdenken bei Alaba?

Doch wie nun schon wild spekuliert wird, könnte es ausgerechnet bei der Cup-Blamage zum Umdenken bei den Verantwortlichen gekommen sein. Als Real in der Nachspielzeit das 3:2 kassierte, ließen alle auf dem Feld die Köpfe hängen und hatten sich mit der Niederlage abgefunden. Nur einer nicht: Alaba versuchte, seine Mitspieler zu motivieren, dass man noch eine Chance habe und diese nutzen müsse.

Ein wahrer Leader in einer schwierigen Zeit, der nun dringend gebraucht werden könnte. Sollte unser Team-Kapitän von Arbeloa wieder eine Chance erhalten, soll sogar eine Vertragsverlängerung wieder möglich sein, denn die restliche Saison wird sich Präsident Perez genau ansehen, welche Stars er im Sommer loswerden möchte und wer sich seiner Meinung nach verdient hat, das Trikot von Real Madrid zu tragen.

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