Crash: Constantini droht juristisches Nachspiel

Geisterfahrer-Unfall auf A13

Crash: Constantini droht juristisches Nachspiel

Entgegen ersten Angaben der Polizei wurden die Unfallopfer nur leicht verletzt.

Österreichs ehemaliger Fußball-Nationaltrainer hat auf der Brenner-Autobahn als Geisterfahrer einen schweren Unfall verursacht. Der 64-Jährige, heute Betreiber einer Fußballschule, krachte auf der A13 in Fahrtrichtung Innsbruck in den Gegenverkehr und dort frontal gegen den Lieferwagen eines einheimischen Unternehmens, der vor einem 25-Jährigen gelenkt wurde.

Beide Fahrer wurden bei der Kollision verletzt und mussten in die Innsbrucker Uniklinik eingewiesen werden. Entgegen ersten Meldungen der Polizei wurden die Lenker jedoch nicht schwer verletzt. Beide sind ansprechbar, Constantini, der als aktiver Spieler vor allem für Wacker Innsbruck kickte, bleibt noch einige Tage zur Beobachtung im Spital. Der 25-jährige Unfallgegner befindet sich auf einer Normalstation.

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Juristisches Nachspiel

Der Ex-ÖFB-Teamchef wurde bislang noch nicht einvernommen. Möglicherweise verpasste er die Anschlussstelle Schönberg/Stubaital und beschloss, an der späteren Mautstelle umzudrehen. Anschließend ist er wohl auf die falsche Fahrbahn geraten.

Der Geisterfahrer-Unfall dürfte auch ein juristisches Nachspiel wegen Gemeingefährdung und fahrlässiger Körperverletzung haben.