Es ist ein Problem, das wohl alle Sport-Fans kennen: Die Bezahlmodelle werden immer teurer und komplizierter. Die NFL ist dabei nicht anders, die wachsende Popularität hat auch steigende Kosten zur Folge. Nun dürfte die NFL aber zu weit gegangen sein.
Die Sache geht sogar so weit, dass Berichten zufolge Ermittlungen aufgenommen wurden. Das US-amerikanische Justizministerium - das Department of Justice (kurz: DOJ) - hat eine Untersuchung eingeleitet, wie zwei Quellen nahe dieser Ermittlungen bestätigen.
Mittlerweile sind die TV-Rechte in den USA nicht mehr einfach im Fernsehen zuhause, sondern, wie auch in unseren Gefilden bekannt, auf Streaming-Anbieter und TV-Sender gleichermaßen aufgeteilt. Ein Regierungsverantwortlicher erklärte den Gedanken so: Es geht um die "Leistbarkeit für Konsumenten und faire Wettbewerbsbedingungen für Anbieter".
NFL-Rechte aufgeteilt auf sieben Anbieter
Grund dafür ist der Senator aus Utah, der Republikaner Mike Lee, der eine Untersuchung anforderte, ob sich die Streaming-Pakete der NFL den "Sports Broadcasting Act" widersetzen. "Um jedes NFL Match in der abgelaufenen Saison zu sehen, bezahlten Football-Fans fast 1.000 US-Dollar für Kabel- und Streaming-Anbieter", hieß es in Lees Brief.
Die NFL betont hingegen, dass 87 Prozent der Spiele frei verfügbar sind, vor allem in den Märkten in denen die jeweiligen Teams spielen. Das DOJ reagierte bislang nicht auf offizielle Anfragen von US-Medien.
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In den USA sind die Rechte aufgeteilt auf CBS, NBC, ESPN, Fox, Amazon Video, YouTube und Netflix.