Wenn am 23. April der NFL-Draft in Pittsburgh beginnt, wird Heisman-Trophy-Sieger Fernando Mendoza nicht dabei sein.
Für viele junge Football-Spieler ist der NFL-Draft der Tag der Tage. Heuer werden von 23. bis 25. April in Pittsburgh die besten Talente von den 32 Teams ausgewählt. Auch für die Football-Fans ist es einer der wichtigsten Tage im Jahr, an dem die neue Saison offiziell eingeläutet wird.
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An erster Stelle wählen heuer die Las Vegas Raiders, die nach einer Horror-Saison Trainer Pete Carroll und Quarterback Geno Smith verabschiedet haben. Stattdessen wurde Kirk Cousins verpflichtet, der als Routinier das Team aus der Wüste von Nevada in die Zukunft führen soll.
Denn neben dem 37-jährigen Spielmacher war klar, dass die Franchise rund um Anteils-Besitzer Tom Brady den Quarterback der Zukunft im NFL-Draft wählen wird. Fernando Mendoza, der am Indiana College für Furore gesorgt hatte und im vergangenen Jahr die Heisman Trophy für den besten College-Spieler des Jahres gewinnen konnte, gilt als klarer Top-Kandidat.
Mendoza überrascht mit Entscheidung
Überraschungen sind allerdings immer wieder möglich. Doch heuer dürfte die Sache ganz klar sein. Doch nun hat der 22-jährige Youngster aus Boston - ausgerechnet der Stadt, wo Brady seine größten Erfolge gefeiert hatte - eine überraschende Entscheidung getroffen.
Die NFL lädt jährlich nur etwa 20 Spieler ein, um beim Draft vor Ort sein zu dürfen und vor tausenden Fans auf die Bühne zu gehen, sobald ihr Name aufgerufen wurde. Natürlich wünschen sich alle Beteiligten und angereisten Anhänger, dass der Top-Spieler auch vor Ort ist. Doch wie NFL-Insider Adam Schefter nun bekannt gibt, wird Mendoza nicht die Reise in den Norden der USA auf sich nehmen.
Er will den besonderen Moment lieber gemeinsam mit seiner Familie in Miami genießen. Der letzte Spielmacher, der an Nummer 1 ausgewählt wurde und nicht vor Ort war, ist Jaguars-Star Trevor Lawrende 2021 gewesen. Dieses Vorgehen ist also nicht unüblich, kommt aber dennoch selten vor.