"Deflate Gate"

Superbowl-Sieger im schiefen Licht

Patriots und Quarterback Brady sollen von fehlendem Luftdruck in Bällen gewusst haben.

Ein Untersuchungsbericht zum Vorwurf zu weicher Bälle beim Super-Bowl-Einzug der New England Patriots hat den späteren Champion um Quarterback Tom Brady belastet. Patriots-Mitarbeiter hätten beim Finaleinzug gegen die Indianapolis Colts in der NFL "eher wahrscheinlich als nicht wahrscheinlich (...) eine bewusste Anstrengung unternommen", um Luft aus den Bällen zu lassen, heißt es in dem Bericht.

Der 243-seitige Report der Untersuchungskommission wurde am Mittwoch veröffentlicht. Star-Spieler Brady habe von dieser Maßnahme "mindestens allgemein Kenntnis" gehabt. Eine Untersuchung hatte zuvor ergeben, dass beim 45:7 am 18. Jänner elf der zwölf Bälle nicht den Regeln entsprechend hart gewesen waren. Weiche Bälle sind besser zu fangen. Die Patriots hatten anschließend das Finale gegen die Seattle Seahawks gewonnen.

Nun werde geprüft, welche Schritte als nächstes unternommen würden. "Wir werden unsere Anstrengungen energisch fortsetzen, um die Integrität des Spiels zu schützen und immer das Fairplay zu fördern", sagte NFL-Kommissar Roger Goodell.

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