Bode Miller

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Bode ist motiviert wie nie zuvor

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Olympiasieger Miller trainiert bereits in Sölden – Keinen Kopf-Sponsor.

Am Montag legte Miller in Sölden los. Mit alter Head-Skiausrüstung, aber mit neutralem Helm (Vertrag mit Sponsor Superfund lief Mitte September aus). Er wirkte motiviert wie noch nie. „Es stimmt, Bode ist super drauf“, bestätigt Head-Rennsportleiter Rainer Salzgeber. „Und er ist viel früher dran als in vergangenen Jahren.“ Zur Erinnerung: Im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt hatte Bode noch nicht einmal mit dem Skitraining begonnen. Einige Insider hatten ihre Zweifel an der Karriere-Fortsetzung des Ski-Cowboys gehabt.

Auszeit
Miller startete mit Verspätung in die Saison – und holte im Februar bei den Olympischen Spielen in Vancouver neben Silber im Super-G und Bronze in der Abfahrt Kombi-Gold. „Nachdem die Spiele genial liefen, habe ich mir eine Auszeit genommen, um Perspektiven und Ziele zu hinterfragen,“ so Miller, der im Sommer viel Zeit mit seiner Tochter Neesn Dacey (2 1/2) in San Diego und am Golfplatz verbrachte. Bereits im August kam die Ski-Lust zurück. Bode legte in Neuseeland die Basis für die, wie er hofft, „stärkste Saison meiner Karriere“. Salzgeber: „Ich glaube tatsächlich, dass Bode heuer in allen Disziplinen gewinnen kann.“ Millers Ziel: den Rekord von Hermann Maier und Ingemar Stenmark (13 Saisonsiege) zu brechen.

Fragezeichen am Helm
Wie die Postings auf der Miller-Homepage SkiSpace.com zeigen, stehen auch die Fans hinter ihm. Nur den Sponsoren fehlt offensichtlich noch das Vertrauen. So kann’s sein, dass Bode beim RTL in Sölden (24. Oktober) mit einem Fragezeichen am Helm am Start steht.

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