Deutsche fordern unsere Super-Adler

Hammer-Duell

Deutsche fordern unsere Super-Adler

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Bei der heurigen Vierschanzentournee könnte eine uralte Rivalität neu aufbrechen.

Deutschland gegen Österreich – bei der diesjährigen Vierschanzentournee könnte die alte Rivalität wieder so richtig aufleben. Denn nach dem überraschenden Sieg von Newcomer Richard Freitag in Harrachov und dem ­dritten Platz von Severin Freund werden Erinnerungen an die großen deutschen Skisprung-Tage vor fast zehn Jahren wach. Damals waren Sven Hannawald und Martin Schmitt internationale Superstars.

Freitag soll neuer Überflieger werden
Wird Freitag jetzt der neue Überflieger? „Mein Vater hat schon gescherzt, dass sich die Familientradition ab jetzt nicht mehr fortsetzen soll. Denn dann würde ich ja nie wieder gewinnen“, so Freitag. Zur Erklärung: Sein Vater Holger Freitag feierte am 8. Jänner 1983 am gefürchteten „Teufelsberg“ seinen ersten und einzigen Weltcup-Sieg.

Doch Sohn Richard will keine Eintagsfliege bleiben. „Ich versuche mein Bestes, dass es nicht mein einziger Sieg bleibt.“

Schlieri scharf auf Siege
Da werden Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Andi Kofler & Co. sicher etwas dagegen haben. Vor allem Schlierenzauer ist scharf auf Siege. Der Tiroler ist nur mehr zehn Weltcup-Siege von der Bestmarke der finnischen Legende Matti Nykänen (46 Siege) entfernt. Zweiter in dieser Wertung ist der Pole Adam Małysz (39). Thomas Morgenstern hat bislang 21 Siege gehamstert.

Bei der Vierschanzentournee steht heuer also eine ganze Menge auf dem Spiel. Vor allem wollen ­unsere Adler den Angriff der Deutschen abwehren. Spannung ist garantiert.

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