Einzelzimmer für Walchhofer

Wintersport

Einzelzimmer für Walchhofer

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So fein logieren Walchi & Co in Kitz. Ein Blick hinter die Kulissen.

Seit Dienstag Nachmittag sind Österreichs Speed-Asse in Kitzbühel . Wie jedes Jahr wohnen Michael Walchhofer, Klaus Kröll & Co. im noblen Hotel Kitzhof (4 Sterne). Als Letzter traf Walchi um 19.29 Uhr ein. Als er am Parkplatz vorfuhr, wagte er gleich einen Blick auf die Streif. Dann lächelte er zufrieden und meinte: „Ich spüre schon das Kribbeln.“

Für den Salzburger wird Kitz 2011 zu einem ganz besonderen Rennen. Er nimmt den wilden Ritt über die Streif ein letztes Mal in Angriff, da er am Ende der Saison die Rennlatten an den Nagel hängt.

Schwingt da ein bisschen Wehmut mit? „Nein, überhaupt nicht“, sagt er. „Außer die Journalisten erinnern mich andauernd daran.“ Sagte es und checkte an der Rezeption ein.

Walchhofer wohnt in Kitz in einem Einzelzimmer
ÖSTERREICH war schon vor ihm im Zimmer und schaute sich um. Im Gegensatz zu anderen genießt Walchi den Luxus, ein Einzelzimmer zu bewohnen. 30 Quadratmeter, Flachbildschirm, alles ist in hellem Holz gehalten. Am Schreibtisch liegt eine Begrüßungskarte. Es gibt sogar eine Terrasse mit zwei Liegestühlen. Dort wird Walchi aber nicht sehr viel Zeit verbringen können.

Genug Platz im Zimmer gibt es auch für den Ergometer. Die meisten Stars ziehen es vor, im Zimmer in aller Ruhe zu radeln.

Verbot für Sponsortermine
Kitz bedeutet für die ÖSV-Läufer auch Stress abseits der Piste. Nirgendwo anders gibt es mehr PR-Termine, in keinem anderen Weltcuport türmen sich so viele Interview-Anfragen. Doch unter Neo-Herrenchef Mathias Berthold weht ein anderer Wind. Erstmals ist es heuer den Läufern verboten, am Tag vor dem Rennen solche Termine wahrzunehmen. Was hinter den Kulissen bei einigen Sponsoren für böses Blut gesorgt haben soll.

Autogrammjäger belagern ÖSV-Mannschaftshotel
Das Hotel Kitzhof wird während des Hahnenkamm-Wochenendes zum absoluten Hotspot. Ab Freitag, am Tag des Super-G, wird das ÖSV-Mannschaftsquartier fast rund um die Uhr von Fanklubs und Autogrammjägern belagert. Der Bewegungsradius der Läufer wurde deshalb so klein wie möglich gehalten. Sogar die Skifirmen haben sich mit den Serviceleuten im Keller eingerichtet. Walchi, Kröll, Scheiber & Kollegen müssten eigentlich nur fürs Training und das Rennen das Hotel verlassen.

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