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Kanada und Schweden im Semifinale

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Kanadier besiegten Lettland, Schweden setzten sich gegen Tschechien durch.

Die Halbfinal-Dauergäste Kanada und Schweden komplettieren die Vorschlussrunde der Eishockey-WM und treffen dort am Freitag wie schon in den vergangenen drei Jahren aufeinander. Olympiasieger Schweden gewann am Donnerstag in Bern 3:1 (0:0,2:0,1:1) gegen Tschechien und steht zum neunten Mal in Folge unter den letzten Vier. Zuvor siegte der 24-fache Titelträger Kanada im Viertelfinale 4:2 (0:0,3:1,1:1) gegen Außenseiter Lettland und erreichte zum siebenten Mal en suite das Semifinale. Dort spielen ebenfalls am Freitag zunächst Titelverteidiger Russland und die USA um den Finaleinzug.

Schweden und Tschechen lieferten einander wie beim Verlängerungssieg des Drei-Kronen-Teams vor einem Jahr eine ausgeglichene und umkämpfte Partie. Mattias Weinhandl (24.) traf in 5:3-Überzahl zur Führung der Skandinavier, Dick Tärnström (39.) erhöhte ebenfalls im Powerplay. Die Tschechen um Altstar Jaromir Jagr verkürzten durch Petr Cajanek (49.), als sie erneut nur zu dritt auf dem Eis waren. Davor rettete der Pfosten und danach die Latte für die Schweden. Kenny Jönsson (58.) entschied schließlich die Partie. Die Schweden wollen nun Revanche gegen Kanada für die Halbfinal-Niederlagen 2008 in Quebec und 2007 in Moskau, 2006 in Riga hatte sich der achtmalige Weltmeister im Halbfinale durchgesetzt.

Nach einem schwachen ersten Drittel der Kanadier brachten erst der zweifache WM-Torschützenkönig Dany Heatley (27.) und Dan Hamhuis (35.) den Favoriten auf Erfolgskurs. Zwar verkürzte Guntis Galwins (38.) in Unterzahl, doch nur 17 Sekunden später staubte Steve Stamkos mit seinem siebenten Turniertor zum 3:1 ab. Der gute lettische Torhüter Edgars Masalskis konnte zuvor einen harten Schuss nicht festhalten.

Wasiljews (42.) brachte die Balten noch einmal heran, doch Matt Lombardi (44.) antwortete prompt mit einer feinen Einzelleistung. Als zwei Kanadier auf der Strafbank saßen, nahmen die wacker kämpfenden Letten noch Schlussmann Masalskis vom Eis, kamen aber auch mit sechs gegen drei Feldspieler nicht mehr zum Anschluss.

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