Fourcade gewinnt  Antholz-Massenstart

Biathlon

Fourcade gewinnt Antholz-Massenstart

Daniel Mesotitsch verpasste den Platz am Stockerl knapp - Rang 4.

Die österreichischen Biathlon-Herren haben beim Weltcup in Antholz auch im zweiten Bewerb einen Stockerlplatz nur knapp verpasst. Daniel Mesotitsch belegte am Samstag im Massenstartrennen über 15 km wie Simon Eder im Sprint am Donnerstag Platz vier. Der 34-jährige Kärntner verlor den Kampf um seinen zweiten Saison-Podestplatz nach dem Einzelsieg in Pokljuka erst im Zielsprint. Er musste sich Björn Ferry (SWE) und Sprintsieger Anton Schipulin (RUS) geschlagen geben. Der Sieg ging an den Franzosen Martin Fourcade.

Eder auf Rang 8
Der Salzburger Eder wurde Achter. Vize-Weltmeister Christoph Sumann zeigte zwar eine gute Laufleistung, fünf Schießfehler waren für einen Spitzenplatz aber deutlich zu viel. Der Steirer belegte unmittelbar hinter Weltcup-Leader Tarjei Bö (NOR) Platz 16. Weltmeister Dominik Landertinger musste das Rennen wie schon den Sprint auslassen, der Tiroler laboriert an den Nachwirkungen einer Verkühlung und wird auch im Staffel-Bewerb am Sonntag (14.45 Uhr) fehlen.

Mesotitsch verpasst Stockerslplatz im Zielsprint
Während sich Eder (2 Strafrunden) und Sumann im Kampf um die Podestplätze durch Schießfehler früh ins Hintertreffen gerieten, legte Mesotitsch wie Sieger Fourcade mit nur einem Fehler den Grundstein für den Spitzenplatz am Schießstand. Der Antholz-Spezialist (bereits vier Podestplätze) hatte den fünften Stockerlplatz für die ÖSV-Herren in dieser Saison bereits vor Augen, musste den heranstürmenden Ferry und Schipulin (je 2 Strafrunden) auf den letzten Metern aber doch noch vorbeiziehen lassen. Im Ziel fehlten ihm 21 Sekunden auf Fourcade bzw. vier auf Schipulin.

Mesotitsch: "Nicht in absoluter Topform"
"Am Schießstand ist es mir voll aufgegangen. Beim Laufen wollte ich den Vorsprung unbedingt noch in Ziel retten, leider haben die letzten Körner gefehlt. Ohne absolute Topform hat man im Zielsprint keine Chance", meinte der zuletzt gesundheitlich angeschlagenen Mesotitsch.

Der Kärntner wird am Sonntag mit Sumann, Fritz Pinter und Tobias Eberhard die österreichische Staffel bilden, Eder verzichtet hingegen wie bereits in Hochfilzen auf ein Antreten. "Ich fühle mich voll angeschlagen. Ich bin schon mit Husten gestartet und habe während des Rennens Schmerzen im Brustbereich bekommen. Deshalb konnte ich nur ein Einheitstempo laufen. Den Top-Ten-Platz habe ich durch eine gute Schießleistung retten können", erklärte Eder.